„Thema“ am 17. September: Gefährliche Kampfhunde – wenn der „beste Freund“ zur Bestie wird

Außerdem: Drei Jahre nach der Krise – Flüchtlinge in Österreich; Bestsellerautor Daniel Glattauer im Interview

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag, dem 17. September 2018, um 21.05 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Gefährliche Kampfhunde – wenn der „beste Freund“ zur Bestie wird

Nach einer Hundeattacke ist der kleine Waris in Lebensgefahr: ein Rottweiler hat den 18 Monate alten Buben aus Wien vor wenigen Tagen in den Kopf gebissen. Die Hundehalterin war alkoholisiert und hat die Kontrolle über das Tier verloren. Es war kein Einzelfall: Am selben Tag wurde in Oberösterreich ein zehnjähriges Mädchen von einem Hund angefallen, und zwei Wochen davor attackierte ein Rottweiler einen achtjährigen Buben in Niederösterreich beim Spielen. Beide Kinder wurden im Gesicht verletzt. „Mein Sohn geht nicht mehr gerne aus dem Haus und hat Alpträume“, sagt der Vater des Buben, Gerhard Murlasits. „Die Wunden verheilen, aber die Narben in der Seele bleiben.“ Was kann man tun, um solche Attacken zu verhindern? Reichen die Gesetze, die in jedem Bundesland anders sind? Christoph Bendas und Martin Steiner haben recherchiert.

Drei Jahre nach der Krise – Flüchtlinge in Österreich

„Es ist das Schlimmste, was mir in Österreich passiert ist“, sagt der afghanische Asylwerber Eltaf H. im „Thema“-Interview. Nach einem Foto mit dem Bundespräsidenten war er von der FPÖ fälschlicherweise beschuldigt worden, Sympathisant einer Terrororganisation zu sein. Die Staatsanwaltschaft hat das richtig gestellt. Islamisten, Kriminelle, Sozialschmarotzer – es sind negative Begriffe, die häufig mit Fremden assoziiert werden. Woher kommen die Ängste? Sind sie berechtigt? Welche Auswirkungen hat die Migration auf den Arbeitsmarkt, welche auf die Sicherheit im Land? Noch nehme kein Flüchtling einem Österreicher den Job weg, erklärt AMS-Chef Johannes Kopf, und die Wissenschafterin Ruth Wodak spricht vom Flüchtling als Sündenbock. Drei Jahre nach der Flüchtlingskrise im September 2015 zeichnen Christoph Feurstein, Oliver Rubenthaler und Markus Stachl ein Stimmungsbild.

Daniel Glattauer – der Bestsellerautor mit einem neuen Stück

Seine Bücher haben sich millionenfach verkauft. Daniel Glattauer gilt als einer der erfolgreichsten Schriftsteller im deutschen Sprachraum. Sein E-Mail-Roman „Gut gegen Nordwind“ hat ihn berühmt gemacht. Die ungewöhnliche Liebesgeschichte wurde heuer in Deutschland fürs Kino verfilmt. Jetzt kommt sein neuestes Werk auf die Bühne: „Vier Stern Stunden“, ein Theaterstück über einen alternden Schriftsteller in einem in die Jahre gekommenen Kurhotel, das auch als Buch erscheint. „Ich war im Deutschunterricht ein durchschnittlicher Schüler. Keiner hätte damals vermutet, dass ich ein bekannter Schreiber werden könnte“, sagt Daniel Glattauer im „Thema“-Interview mit Eva Kordesch in seinem Weingarten in Feuersbrunn, wo man „Gut gegen Nordwind“ jetzt auch trinken kann.

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