Sandler zu Kürzung bei Krisenpflegeeltern: Unsozial, unmenschlich und realitätsfern

SPÖ-Familiensprecherin kritisiert Familienministerin: „Politik auf dem Rücken der Schwächsten“ – SPÖ kämpft für Krisenpflegeeltern

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Familiensprecherin Birgit Sandler zeigt sich empört über aktuelle Pressemeldungen, wonach die Familienministerin Krisenpflegeeltern das Kinderbetreuungsgeld streicht:
„Krisenpflegeeltern leisten äußerst wertvolle Arbeit für Babies, Kleinkinder und Kinder in Notsituationen. Diesen wahren LeistungsträgerInnen will das Familienministerium nun das Kinderbetreuungsgeld streichen“, so Sandler. Bisher erhielten Krisenpflegeltern für den Zeitraum der Pflege Kinderbetreuungsgeld. Anfang Juli wies die zuständige Familienministerin nun an, diese so wichtige Familienleistung nicht mehr weiter an die Krisenpflegeltern auszubezahlen. „Die Politik der Familienministerin ist unsozial, unmenschlich und realitätsfern“, so Sandler. ****

In Familien gibt es immer wieder schwierige Phasen und problematische Zeiten. Aus diesem Grund gibt es in ganz Österreich eine Vielzahl äußerst engagierter Krisenpflegeeltern, die bereit sind - im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe - Kinder für eine kurze Zeit bei sich zu Hause aufzunehmen. „Fürsorge und Zuneigung ist das, was die Kinder in dieser Notsituation brauchen, die Krisenpflegeeltern brauchen die nötige Infrastruktur und damit ausreichend Mittel um das leisten zu können“, so die SPÖ-Abgeordnete. Zügig wird daran gearbeitet, dass die Kinder entweder zu ihren Familien zurückkehren können oder in einer anderen Pflegefamilie aufgenommen werden.

Krisenpflegeeltern betreuen meist sehr kleine Kinder und verzichten aufgrund der hohen Verantwortung und intensiven Betreuungstätigkeit auf eigene berufliche Tätigkeit“, so Sandler, daher müssen diese Menschen finanziell ausreichend unterstützt werden.

„Das ist wirklich ein Skandal. Es wird auf dem Rücken der Schwächsten Politik gemacht und man nimmt den Kindern weitere Chancen“, so die SPÖ-Familiensprecherin, die abschließend sagt: „Wir werden in der nächsten Nationalratssitzung einen Antrag einbringen, der darauf abzielt, dass Krisenpflegeltern weiterhin Kinderbetreuungsgeld erhalten.“ (Schluss) up/rm/mp

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