Vilimsky gegen Wegfall von Grenzkontrollen: „Zuerst sichere EU-Außengrenzen“

"Neue Vorschläge der EU-Kommission sind längst nicht umgesetzt und müssen erst ihre Wirksamkeit gegen illegale Migration beweisen"

Wien (OTS) - „Zuerst muss es sichere EU-Außengrenzen geben, dann erst kann man über einen Wegfall der Kontrollen an den Binnengrenzen nachdenken“, erklärte heute Harald Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter im Europaparlament und FPÖ-Generalsekretär. Er bezog sich damit auf EU-Migrationskommissar Avramopoulos, der nach den gestern präsentierten Kommissionsvorschlägen darauf drängt, die nationalen Grenzkontrollen rasch abzuschaffen.

„Die Vorschläge der Kommission sind nicht falsch, aber es sind zunächst einmal Vorschläge auf dem Papier. Bis diese auch tatsächlich umgesetzt sind, wird es wohl dauern. Bis dahin sind Kontrollen an den Binnengrenzen wichtig, um Sekundärmigration innerhalb der EU zu unterbinden und daraus mögliche Gefahren zu bekämpfen“, sagte Vilimsky. „Ob die Umsetzung der Kommissionsvorschläge tatsächlich auch wirksam ist – also signifikant weniger illegale Migranten in die EU kommen – muss sich erst weisen“. Außerdem, so Vilimsky, dürfe man nicht vergessen, dass die derzeit bestehenden Kontrollen an den Binnengrenzen ohnehin nur punktuell sind.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0003