Reimon/Syrien: Schutzzonen für Zivilist*innen in Idlib einrichten

EU-Mitgliedstaaten müssen Druck auf Putin erhöhen für Waffenstillstand

Straßburg (OTS) - In Syrien steht die nächste Großoffensive  Baschar Al-Assads um die Provinz Idlib bevor. Es wird die nächste humanitäre Katastrophe befürchtet in dem mittlerweile siebenjährigen Krieg. 

Michel Reimon, Co-Delegationsleiter der Grünen und Mitglied des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten, sagt: “Wir sind längst mittendrin in der nächsten humanitären Katastrophe. 800.000 Menschen die vor den Kämpfen flüchten werden, stehen demnächst vor der geschlossenen türkischen Grenze, während Assads Truppen mithilfe des Irans und Russlands vielleicht schon den nächsten Chemiewaffeneinsatz vorbereiten. Wir brauchen Schutzzonen für die flüchtenden Menschen und so schnell wie möglich einen Waffenstillstand. Dafür muss auf Russland Druck gemacht werden von den EU-Mitgliedsstaaten - zur Not auch mit weiter verschärften Wirtschaftssanktionen. Eine Ratspräsidentschaft, die nicht vor Putin knickst, wäre jetzt hilfreich."

Rückfragen & Kontakt:

Inge Chen
Pressesprecherin Michel Reimon
+32484912134
inge.chen@europarl.europa.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0001