Österreichischer EU-Ratsvorsitz in Salzburg

Luftraumsicherungsoperation im Rahmen des EU-Ratsvorsitzes

Wien (OTS) - Am 19. und 20. September findet der ‚Informelle Gipfel der Staats- und Regierungschefs‘ in Salzburg statt. Das Österreichische Bundesheer sichert an diesen Tagen verstärkt den Luftraum über dem Veranstaltungsort. Dafür wird ein Flugbeschränkungsgebiet über Teilen Salzburgs, Oberösterreichs, der Steiermark, Tirols und der Bundesrepublik Deutschland errichtet.

Mehr als 850 Soldatinnen und Soldaten, 24 Militärluftfahrzeuge, darunter zwölf Flächenflugzeuge und zwölf Hubschrauber schützen die Veranstaltung und die örtliche Bevölkerung vor Gefahren aus der Luft. Es werden Flüge zur Überwachung des Luftraumes und zur Identifizierung von Luftraumverletzungen durchgeführt.

Ziel der Luftraumsicherungsoperation ist es, durch spezielle Verfahren und Abläufe von Einsatzsystemen den Luftraum über Teilen Österreichs verstärkt zu überwachen. Dadurch können mögliche Gefahrenpotenziale frühzeitig erkannt und die notwendigen Maßnahmen eingeleitet werden. Die Grenznähe zu Deutschland stellt bei dieser Luftraumsicherungsoperation eine besondere Herausforderung dar.

Zu dieser Luftraumsicherungsoperation findet am Dienstag den 18. September um 11:00 Uhr eine Pressekonferenz am Flughafen Salzburg im Hangar-7 statt. Medienvertreter sind dazu herzlich eingeladen. Um Anmeldung bis 17. September 16:00 Uhr unter 0664/622-6304 bzw. presse.salzburg@bmlv.gv.at wird ersucht. Vor der Pressekonferenz landen ab 09:00 Uhr mehrere Eurofighter der Deutschen Luftwaffe und des Bundesheeres.

Die Luftraumüberwachung ist eine permanente Aufgabe des Österreichischen Bundesheeres. Die Errichtung des Flugbeschränkungsgebietes und die verstärkte Überwachung des Luftraumes wird auf Ersuchen des Innenministeriums durchgeführt. Die Luftraumsicherungsoperation über Salzburg ist eine von mehreren Schutzvorkehrungen im Zuge des österreichischen EU-Ratsvorsitzes. Am 19. und 20. September 2018 kann es vor allem über Salzburg zu einem erhöhten Flugaufkommen kommen. Wir ersuchen die Bevölkerung um Verständnis.

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