FP-Baron zu Mahrer: Österreich braucht keine Zuwanderung

Mahrer möge seine Einzelmeinung mit seiner Partei akkordieren, bevor er Interviews gibt

Wien (OTS) - In der heutigen Kronenzeitung pochte Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer auf weitere  Zuwanderung, da der Wirtschaft qualifizierte Zuwanderer fehlen würden, der Facharbeitermangel schade dem Standort Österreich. Diese Aussagen haben der Präsident der Freiheitlichen Wirtschaft, LAbg. Karl Baron, in Verwunderung und Staunen versetzt. In Wien sei die Hälfte der Bevölkerung zugewandert, knapp 8.600 Asylberechtigte unter 25 Jahren befänden sich aktuell unvermittelbar am AMS (darunter 1.300 Lehrstellensuchende), Schulabgänger könnten zunehmend weder lesen noch schreiben; Wien weise die höchste Arbeitslosenrate auf und mehr als die Hälfte der Mindestsicherungsempfänger habe keine österreichische Staatsbürgerschaft – wie hoch der Migrationsanteil unter den „Österreichern“ in der Statistik sei, würde nicht bekanntgegeben. Baron zieht Bilanz: „Was wir bisher wissen ist, dass die Zuwanderung den Facharbeitermangel nicht gelöst, sondern nur verstärkt hat. Wien hat mehr als genug Zuwanderer – der Großteil von denen findet sich statistisch aber nicht als dringend benötigte Fachkräfte, sondern als unvermittelbare Langzeitarbeitslose wieder“, stellt Baron klar. Weitere Zuwanderung in dem Wissen um die Qualitäten der durchschnittlichen Zuwanderer zu fordern, sei nicht nur kontraproduktiv, sondern zudem völlig unverständlich.

Baron fragt sich zudem, ob Mahrer von der ÖVP zur SPÖ gewechselt sei und konnte trotz intensiver Recherche keine Anhaltspunkte dafür ausmachen. „Vielleicht sollte Mahrer sich einmal mit seiner Partei akkordieren, bevor er solch wirre Intrerviews gibt. Meines Wissens vertritt die ÖVP auf Bundesebene andere Auffassungen zur Zuwanderung“, so Baron abschließend. 

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