PVÖ-Sozialkonferenz: Präsident Kostelka fordert dringende Nachverhandlungen zur Pensionsanpassung 2019

Ältere Generation muss auch einen gerechten Anteil am Wirtschaftswachstum bekommen. Pensionistenverband beharrt auf Plus 4 Prozent.

Wien (OTS) - Bei der heute stattfindenden Sozialkonferenz des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) in Wien forderte der Präsident des PVÖ, Dr. Peter Kostelka, dringend Nachverhandlungen zur von der Regierung im Alleingang verkündeten Pensionsanpassung für 2019.

Vor mehr als 120 Sozialreferentinnen und Referenten aus allen Bundesländern ließ der PVÖ-Präsident die Ereignisse der letzten Wochen noch einmal Revue passieren: "Ohne Verhandlungen mit den gesetzlich verankerten Seniorenvertretern hat diese Bundesregierung eine Pensionsanpassung für das kommende Jahr verordnet und in einer beispiellosen Beglückungs-Offensive als ,größte Pensionserhöhung der vergangenen Jahre’ gefeiert. Tatsache ist aber: Mit der Anpassung von 2,6 bzw. 2 Prozent erleiden die Pensionistinnen und Pensionisten – gerade jene mit einer geringen Pension - einen eklatanten Kaufkraftverlust. Denn die Teuerung des wöchentlichen bzw. täglichen Einkaufs betrug in den vergangenen 12 Monaten 3,9 bzw. 4,4 Prozent!“

Für den Pensionistenverband ist daher klar, dass die Anpassung wesentlich höher ausfallen muss. Kostelka: „Noch ist nichts beschlossen. Noch ist Zeit, diese Ungerechtigkeit zu korrigieren. Wir wollen mit den Vertretern der Bundesregierung in Verhandlungen treten, um ihnen unsere fundierten Argumente auf den Tisch zu legen. Wir fordern ein Plus von 4 Prozent. Denn auch die Pensionistinnen und Pensionisten haben einen Anspruch auf einen gerechten Anteil an der guten Wirtschaftslage.“

Kostelka verwies in seiner Rede weiters auf die zunehmende Bedeutung des Pensionistenverbandes als „Anwalt der Seniorinnen und Senioren“. Der PVÖ wird sehr sorgfältig die angekündigten Reformen bei den Sozialversicherungen, die vor einem großen Umbruch stehen, beobachten und jede Entwicklung, die in die falsche Richtung geht sofort aufzeigen. Kostelka: „Wir haben nichts gegen Reformen. Aber: Wir lassen uns unser intaktes Gesundheitssystem nicht infrage stellen! In diesem Fall wird es heftigen Widerstand des Pensionistenverbandes geben!“ (Schluss)

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