VSStÖ ad OECD-Bildungsstudie: Wo bleibt die Chancengleichheit?

In Österreichs Hochschullandschaft knacken Männer*, deren Eltern Akademiker_innen sind, den Jackpot.

Wien (OTS) - Die neuveröffentlichte Bildungsstudie „Bildung auf einen Blick“ der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt erneut, dass der Bildungsweg in Österreich noch immer stark vom sozialen Background abhängig ist. „Viel zu vielen Menschen wird das Recht auf Bildung verwehrt, wodurch ein massives gesellschaftliches Ungleichgewicht entsteht.“, so Katharina Embacher, Vorsitzende* des Verband sozialistischer Student_innen.

Etwa ein Drittel der 18- bis 24-Jährigen in Österreich sind Akademiker_innenkinder. Bei den Studienanfänger_innen sieht es schon ganz anders aus: hier liegt die Latte bei 63 Prozent. „Wir leben in einer Gesellschaft, in der unser Bildungsgrad stark von dem unserer Eltern abhängt. Es darf und kann nicht sein, dass tertiäre Bildung vererbt wird!“, plädiert Embacher.

Die OECD-Studie zeigt auf, dass wir im Hochschulsektor noch weit hinterher hinken. „Durch weitere Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren schließt die schwarz-blaue Regierung die Türen der Hochschulen für viele Menschen aus sozioökonomisch schlechter gestellten Familien. Wir sind der Meinung, dass niemandem das Recht auf Bildung verwehrt werden darf. Aus diesem Grund werden wir weiterhin für einen freien und offenen Hochschulzugang kämpfen!“, so die Vorsitzende abschließend.

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