BSA ad Wissenschaftsministerium: Chancengleichheit herstellen!

Wien (OTS) - Einmal mehr wurde in der aktuellen OECD-Studie „Bildung auf einen Blick“ bestätigt, dass der Bildungsaufstieg in Österreich besonders schwierig ist. Die Chance von Personen mit Eltern ohne Tertiärabschluss, ein Studium zu beginnen oder ein solches abzuschließen, ist hierzulande besonders gering. Aktuell haben fast zwei Drittel der StudienanfängerInnen Eltern mit Hochschulabschluss. Der Wissenschaftsminister muss endlich handeln! 

„Durch Aufnahmegebühren und Studiengebühren – seit Neuestem auch für Berufstätige – werden insbesondere junge Menschen aus sozial schwächeren Familien vom Studieren abgehalten. Bildung darf niemandem verwehrt werden und muss allen gleichermaßen zugänglich sein – und zwar unabhängig vom Geldbörserl der Eltern!“, so Generalsekretärin Anna Vukan. 

„Bildung muss allen Menschen in gleichem Maße zugänglich sein und ein Instrument für die Umverteilung von Wissen, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Güter und der Möglichkeit der Teilnahme an der Gesellschaft darstellen. Ihre Qualität kann nicht von einer dünnen Elite, sondern nur von der Breite des Zuganges geprägt werden!“, so BSA-Präsident Andreas Mailath-Pokorny. 

Der Bund sozialdemokratischer AkademikerInnen, Intellektueller und KünstlerInnen (BSA) setzt sich auch weiterhin für einen Bildungsbegriff ein, der sich über einen breiten Zugang zu Wissen definiert, unabhängig von Geschlecht, Herkunft und sozialem Background! Dafür kämpfen wir!

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