ÖVP-Mandl: "Meilenstein für Trinkwasserversorgung"

Keine unnötig häufigen Kontrollen/Kostenlawine für kleine Wasserversorger vermieden/Trinkwasser für alle bleibt Ziel

Strassbourg (OTS) - "Das ist ein Meilenstein für eine flächendeckende Trinkwasserversorgung der EU: Sinnlose und für Österreich nachteilige Vorschläge wie unnötig häufige Kontrollen der Wasserqualität bei kleinen Versorgern konnten abgewendet werden", sagt der ÖVP-Europaabgeordnete Lukas Mandl nach den Abstimmungen im zuständigen Ausschuss des Europa-Parlaments. "Damit vermeiden wir eine Kostenlawine, die die Kosten für die österreichischen Abnehmer massiv erhöht hätte."

"Konkret konnten wir die Anzahl der vorgeschriebenen Qualitätskontrollen für Versorger von weniger als 100 Kubikmeter Wasser pro Tag von zehn Mal pro Jahr auf zwei Mal pro Jahr senken", erläutert Mandl. "Denn bei der hervorragenden Wasserqualität in Österreich wären zehn Kontrollen pro Jahr vollkommen unnötig und übertrieben. Viele der Versorger arbeiten sogar ehrenamtlich. Schon die Kosten der bisher vorgeschriebenen jährlichen Kontrolle liegen bei zum Beispiel in Gramastetten bei 2.500 Euro. Bei zehn Kontrollen würden sie auf 25.000 ausufern - der dadurch steigende Wasserpreis für wäre unverantwortlich gegenüber den Haushalten und anderen Abnehmern gewesen."

Zum Thema Gratiswasser in Gasthäusern sagt Mandl: "Wir haben vereinbart, dass Wirte ihren Gästen eine kleine Dienstleistungspauschale für das Servieren von Leitungswasser verrechnen dürfen. Ich hätte dafür plädiert hier keine Regelung zu schaffen, aus meiner Sicht liegt das in der Entscheidungsfreiheit der Wirte."

"Das Ziel der Trinkwasser-Richtlinie unterstütze ich selbstverständlich zu 100 Prozent: Auch jene zwei Millionen Europäer, die derzeit keinen Zugang haben, brauchen Zugang zu sauberem Trinkwasser", sagt Mandl. "Diesem Ziel kommen wir näher, wenn wie die ursprünglichen Vorschläge der Europäischen Kommission um jene Elemente entrümpeln, die nicht der Zielerreichung dienen sondern nur unnötige Kosten verursachen."

Mandl hatte zum Ausschussergebnis mit mehr als 100 Änderungsanträgen beigetragen und arbeitet weiter "für ein gutes Ergebnis im Plenum des Europa-Parlaments im Oktober".

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