NEOS zu OGM-Umfrage: Regierung darf bei Digitalisierung nicht länger auf Zeit spielen

Claudia Gamon: „Sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrende brauchen die nötige digitale Kompetenz, um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen."

Wien (OTS) - Verärgert zeigt sich NEOS-Digitalisierungssprecherin Claudia Gamon angesichts der heute veröffentlichten OGM-Umfrage im Auftrag der "Innovationsstiftung Bildung": „Wir sehen ganz klar, dass die Digitalisierung längst in den Klassenzimmern angekommen ist, aber auch, dass es immer noch kein stimmiges Konzept für Umsetzung und Ausbildung gibt.“ Insgesamt sei festzustellen, dass das Bildungssystem nicht mit den rapiden Entwicklungen Schritt hält: „Sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrende brauchen die nötige digitale Kompetenz, um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Dazu gehört nicht nur die technische, sondern auch die inhaltliche Kompetenz, Medien zu nutzen. Der kritische Umgang mit Technologie und Information ist ein wichtiges Rüstzeug für die Informationsgesellschaft,“ ist Gamon überzeugt.

Die Tatsache, dass die Regierung die „Innovationsstiftung Bildung“ finanziell aushungert und reine Ankündigungspolitik betreibt, sei Zukunftsraub an den Kindern in diesem so wichtigen Bereich. „Bereits die Vorgängerregierung war hier nicht sonderlich aktiv. Immerhin hat sie aber dann doch eine digitale Strategie erarbeitet und vorgestellt. Diese bereits vorhandene Strategie nun über den Haufen zu werfen und von Null zu beginnen, ist eine billige Verzögerungstaktik, um kein Geld in die Hand nehmen zu müssen“, ärgert sich Gamon. Besonders groß sei der Handlungsbedarf auch bei den Lehrenden. „Hier muss umgehend und massiv in Bereich der Aus- und Fortbildung investiert werden. Das ist eine kritische Zukunftsfrage für unsere Kinder, die sich in einer digitalen Zukunft bewähren müssen. Es ist unsere Pflicht, ihnen dafür das nötige Rüstzeug mitzugeben,“ fordert Gamon abschließend.

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