NEOS zu Fachkräftemangel: rasch an echter Lösung arbeiten

Sepp Schellhorn: „NEOS haben bereits ein umfassendes Paket erarbeitet, das Maßnahmen im Bereich der Bildung, der Lehre und der qualifizierten Zuwanderung umfasst.“

Wien (OTS) - Die heute von der Wirtschaftskammer präsentierten Zahlen zum Fachkräftemangel machen erneut einen enormen und dringenden Handlungsbedarf offensichtlich. „Seit Jahren leiden unzählige Betriebe in Österreich unter dem wachsenden Fachkräftemangel, mittlerweile hat dieses Problem erschreckende Ausmaße angenommen. ÖVP und FPÖ schauen trotzdem nur tatenlos zu. Es ist zu begrüßen, dass WKO-Chef Mahrer nun umgeschwenkt ist und Druck auf die Regierung ausübt. Wir müssen nun rasch die notwendigen Reformen angehen“, zeigt NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn auf. NEOS fordern bereits seit 2013 umfangreiche Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel. „Wenn es Mahrer wirklich ernst meint und nicht nur Show-Politik betreiben will, dann müssen wir jetzt gemeinsam an einer Lösung arbeiten. NEOS haben bereits ein umfassendes Paket erarbeitet, das Maßnahmen im Bildungsbereich, in der Lehre und qualifizierter Zuwanderung umfasst“, bietet Schellhorn die Zusammenarbeit an.

Es braucht Reform der Rot-Weiß-Rot-Karte

„Es ist glasklar, dass wir ohne qualifizierte Zuwanderung nicht auskommen. Leider ist die Rot-Weiß-Rot-Karte bis heute ein Rohrkrepierer mit absurd hohen Hürden. Hier müssen wir ansetzen. Das Verfahren darf nicht länger als einen Monat dauern und die bürokratischen Hürden müssen deutlich gesenkt werden. Zugleich braucht es eine Flexibilisierung und Aufwertung der Lehre selbst“, fordert der NEOS-Wirtschaftssprecher. Auch die Lehre für Asylwerbende dürfe nicht abgeschafft werden. „Ja, die Lehre für Asylwerbende ist nur ein Mosaikstein, aber sie mindert zumindest den Fachkräftemangel ab. Solange die Dauer von Asylverfahren nicht kürzer als 180 Tage dauern und es keine taugliche Nachfolgeregelung gibt, müssen Asylwerbende in der Lehre verbleiben dürfen. Dazu braucht es endlich das 3+2-Modell nach deutschem Vorbild als praktischste und menschlichste Lösung, von der alle profitieren“, so Schellhorn abschließend.

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