Vana: "Europaparlament für umfassende Maßnahmen gegen sexuelle Belästigungen"

Nach #metoo und sexuellen Übergriffen im Europaparlament Stillstand in Frauenpolitik beenden

Straßburg (OTS) - Nach dem jahrelangen Stillstand in der Frauen- und Gleichstellungspolitik in Europa und ein Jahr nach Bekanntwerden von sexuellen Übergriffen im Europaparlament schlagen die Europaabgeordneten umfassende Maßnahmen zur Bekämpfung von sexueller Belästigung vor. Monika Vana, frauenpolitische Sprecherin und Vizepräsidentin der Grünen im Europaparlament betont:

„Wir müssen alles dafür tun, dass sich Frauen in Europa sicher fühlen und schon gar nicht in vermeintlich geschützten Räumen wie dem eigenen Zuhause oder am Arbeitsplatz sexueller Belästigung ausgesetzt sind. Sexuelle Übergriffe sind eine extreme Form der Geschlechterdiskriminierung. Es braucht einen ganzheitlichen Ansatz mit einer großen Bandbreite unterschiedlicher Maßnahmen, um Frauen wirkungsvoll vor Belästigung zu schützen: von Aufklärungskampagnen bis zu einem umfassenden Opferschutz.

Das Europaparlament schlägt im heute abgestimmten Bericht vor, mehr Präventionsmaßnahmen am Arbeitsplatz, im öffentlichen Raum und in der Politik umzusetzen. Auch der Opferschutz muss verbessert werden. Vor allem muss es Frauen erleichtert werden, wenn es darum geht, einen ersten Schritt zu setzen und sexuelle Übergriffe zu melden bzw. anzuzeigen. Auch die Istanbul Konvention zur Bekämpfung und Verhütung von Gewalt gegen Frauen muss endlich in allen EU-Staaten nicht nur unterzeichnet, sondern auch vollständig umgesetzt werden.“


Rückfragen & Kontakt:

Mag. Dominik Krejsa, MA
Pressesprecher Dr. Monika Vana, MEP
dominik.krejsa@gruene.at

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