UGöD: Für die ausreichende Finanzierung des Arbeitsmarktservice - gegen die geplanten Kürzungen der schwarz-blauen Regierung

Unabhängige GewerkschafterInnen im öffentlichen Dienst unterstützen Gewerkschaftsdemonstration am 14. September.

Wien (OTS) - Die von Regierung, Finanzminister und
Sozialministerin geplanten Kürzungen beim AMS betreffen arbeitslose KollegInnen aller Branchen und Altersgruppen, Frauen und Männer. Unmittelbar betroffen sind die AMS-KollegInnen, weil das AMS eine ausgegliederte Einrichtung im Zuständigkeitsbereich der GÖD ist, und KollegInnen, deren ArbeitgeberInnen für das AMS Berufsqualifizierungs- und auch Sprachkurse durchführen, diese teilweise auch in scheinselbständigen Dienstverhältnissen tätigen ArbeitnehmerInnen fallen in den Zuständigkeitsbereich der Gewerkschaft GPA-djp, unter ihnen sind viele prekär Beschäftigte.

Zwt.: GÖD-Solidarität mit den KollegInnen des AMS und allen Arbeitsuchenden

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen (UGÖD) fordern ihre KollegInnen im öffentlichen Dienst und in den ausgegliederten Betrieben zur aktiven Teilnahme am Protest auf und erwarten von der GÖD die solidarische Unterstützung der von der GPA-djp organisierten Demonstration am 14. September vor dem Sozialministerium.

Beate Neunteufel-Zechner vom Vorsitzteam der UGöD: "Von den Kürzungen sind aber nicht nur Arbeitslose direkt betroffen, sondern auch AMS MitarbeiterInnen und Beschäftigte der arbeitsmarktpolitischen Projekte, die Kurse für Arbeitslose anbieten. Diese Regierung ‚produziert‘ damit geradezu mehr Arbeitslosigkeit, statt Arbeitslosigkeit zu reduzieren."

Die UGöD-Vorsitzende abschließend: „Alle Gewerkschaften sind aufgerufen, gemeinsam für sozialen Zusammenhalt in einem solidarischen Wohlfahrtsstaat, für eine Steuerpolitik im Interesse der in Österreich lebenden und arbeitenden Menschen und für die Sicherung und den Ausbau der öffentlichen Dienste zu kämpfen!“

Rückfragen & Kontakt:

Beate Neunteufel-Zechner, Vorsitzender der UGöD
Tel.: 0681/209 02 059
Internet: www.ugoed.at

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