Schwarz/Mahrer an Czernohorszky: Rot-grüne Verharmlosung ist der falsche Weg

Schulsozialarbeiter und Schulpsychologen sind Landessache – Konkrete Maßnahmen gegen Gewalt an der Schule gefordert

Wien (OTS) - „Radikalisierung und Islamisierung in unseren Klassenzimmern kann nicht mit der üblichen rot-grünen Verharmlosung begegnet werden. Das ist fehl am Platz. Wir fordern einmal mehr von Stadtrat und Stadtschulrat konkrete Maßnahmen statt Schönrederei“, erklärten heute die Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Sabine Schwarz, sowie der ÖVP Wien-Sicherheitssprecher Karl Mahrer. Es sei auch nicht in Ordnung, den Wiener Lehrerinnen und Lehrern auszurichten, man müsse sich nur bemühen, um Radikalisierung und Islamisierung in den Klassenzimmern in den Griff zu bekommen. „Hier geht es schon lange nicht mehr um Einzelfälle, sondern um über Jahre hinweg gewachsene Parallelstrukturen, die bereits in den islamischen Kindergärten von Rot-Grün mit Steuergeld gefördert wurden und nun in den Klassenzimmern ihre Ausbreitung finden“, so Schwarz. Stadtrat Czernohorszky solle auch endlich aufhören, fehlendes Support-Personal in den Schulen zu beklagen. „Schulsozialarbeiter und Schulpsychologen sind Landessache. Nehmen Sie endlich wie viele andere Bundesländer ihre Verantwortung wahr, statt diese wiederholt auf den Bund abzuschieben“, so Schwarz.

Weiters sei es dringend erforderlich, dass der von der ÖVP Wien geforderte Runde Tisch zur Gewalt an den Schulen endlich in die Gänge komme und auch mit konkreten Maßnahmen und Lösungen aufwarte, so ÖVP Wien-Sicherheitssprecher Karl Mahrer. „Wir diskutieren nun bereits seit über einem halben Jahr über das Thema. Die Zahlen sowie unsere Lösungsvorschläge liegen auf dem Tisch. Gewalt an den Schulen darf nicht länger toleriert werden!“, so Mahrer. Gab es laut einer Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der ÖVP im Jahr 2014 noch 23 Fälle (Körperverletzung iSd §83 StGB), waren es 2017 bereits 303. Bislang fehlt jedoch der vom Wiener Stadtschulrat angekündigte Bericht über dokumentierte Vorfälle an den Wiener Schulen. „Außerdem braucht es analog zur Verkehrserziehung flächendeckend und verpflichtend in Zusammenarbeit mit der Polizei Anti-Gewalt-Schulungen für alle Wiener Schülerinnen und Schüler“, so Mahrer. Selbstverständlich müsse dabei auch das Thema Radikalisierung im Zentrum stehen. „Rot-Grün muss die Lösungsvorschläge nun auch rasch umsetzen. Wir haben keine Zeit zu verlieren“, so Mahrer abschließend.

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