NEOS zu Kurz: Amt der UNO-Menschenrechtskommissarin zu wichtig, um es herabzusetzen

Niki Scherak: "Diese patzigen und beleidigten Aussagen von Kurz sind eines Bundeskanzlers nicht würdig"

Wien (OTS) - "Man muss sich schon ernsthaft fragen was sich Bundeskanzler Kurz bei solchen Aussendungen denkt. Grundsätzlich immer zu schweigen, wenn seine Freunde wie Orbán, Seehofer und Co. Menschenrechte in Frage zu stellen, ist eine Sache. Dann aber auch noch die UNO-Menschenrechtskommissarin mit Bezug auf ihre politische Vergangenheit öffentlich zu diskreditieren, ist ein weiterer unerträglicher Schritt", kommentiert der Stv. NEOS-Klubobmann Niki Scherak die jüngste Aussendung von Bundeskanzler Kurz, in der er UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet kritisiert. 

"Es ist unbestritten, dass Österreich in der Flüchtlingshilfe sehr viel geleistet hat und, dass die Menschenrechtsstandards in Österreich hoch sind. Dass der Bundeskanzler so unverfroren die Unabhängigkeit der Menschenrechtskommissarin in Zweifel zieht, ist eine Grenzüberschreitung. Vielleicht ist es dem Bundeskanzler auch einfach nicht bewusst, dass Menschenrechte keine Parteizugehörigkeit kennen, sondern universell und für jedermann gültig sind und deren Schutz in jedem Land gleich viel wert sein muss", so Scherak weiter. 

"Gerade aufgrund der Tatsache, dass Michelle Bachelet selbst Folteropfer ist, sind solche Aussagen komplett daneben. Statt solcher polemischer Aussendungen, sollte sich der Bundeskanzler ganz einfach entschuldigen", so Scherak abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Parlamentsklub der NEOS
01 40110-9093
presse@neos.eu
http://neos.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEK0004