Preisgekrönt und hochgelobt: Serien-Event „Babylon Berlin“ als deutschsprachige Free-TV-Premiere

Ab 30. September in ORF eins

Wien (OTS) - Rauschhafter Exzess und extreme Armut, Emanzipation und Extremismus: das Berlin der 1920er Jahre. Für Kunst und Kultur sind es „Goldene Jahre“, gleichzeitig blüht das Verbrechen. Und noch ahnt kaum jemand, in welche Katastrophe der aufkommende Nationalsozialismus führen wird. Von der Kritik hochgelobt und weltweit preisgekrönt präsentiert sich der Serien-Event „Babylon Berlin“, der am Sonntag, dem 30. September 2018, um 20.15 Uhr mit den 16 Folgen der ersten beiden Staffeln nicht nur seine ORF-eins-, sondern auch seine deutschsprachige Free-TV-Premiere feiert. Auf Basis von Volker Kutschers international erfolgreicher Bestseller-Reihe blickt nun auch das TV-Publikum mit den Augen eines jungen Kommissars aus Köln hinter die Kulissen der „Goldenen Zwanziger“, die neben der Weltwirtschaftskrise den Tanz auf dem Vulkan zum Mythos haben werden lassen – mitten in eine Welt zwischen Drogen und Politik, Mord und Kunst, Emanzipation und Extremismus. „Babylon Berlin“ ist die erste deutsche TV-Serie, die die politische Entwicklung in der Zwischenkriegszeit in allen Facetten und Gesellschaftsschichten erzählt. Am 24. September widmet sich übrigens auch der „kulturMontag“ in ORF 2 „Babylon Berlin“.

Weltweit preisgekrönt, international topbesetzt und aufwendigst produziert

Rund 8.000 Quadratmeter Außenkulissen auf einem für die Serie erbauten Straßenzug im Stil des Berlins der 20er Jahre (die „Neue Berliner Straße“ in den Babelsberg Studios), 5.000 Komparsen, 250 Sprechrollen, fast 200 Drehtage und knapp 300 Drehorte allein in der ersten Staffel: Aufwendigst produziert und bis in die Nebenrollen topbesetzt wurde „Babylon Berlin“ weltweit – u. a. mit dem Magnolia Award auf dem Shanghai TV Festival, dem Seoul International Drama Award, dem Bayerischen Fernsehpreis, der Romy, dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis – ausgezeichnet. In den Hauptrollen sind Volker Bruch als junger Kommissar Gereon Rath und Liv Lisa Fries als Stenotypistin Charlotte Ritter zu sehen. In weiteren Rollen spielen u. a. Peter Kurth, Matthias Brandt, Leonie Benesch, Lars Eidinger, Mišel Matičević, Fritzi Haberlandt, Jördis Triebel, Christian Friedel, Hannah Herzsprung, Benno Fürmann, Jeanette Hain, Marc Hosemann und Karl Markovics. Für Buch und Regie zeichnen Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries verantwortlich.

Karl Markovics spielt Samuel Katelbach

Karl Markovics, der voraussichtlich im Dezember auch im ORF/BR-ARTE-Drama „Das Wunder von Wörgl“ (Arbeitstitel: „Der Geldmacher“) in ORF 2 zu sehen sein wird, stand für „Babylon Berlin“ als Samuel Katelbach vor der Kamera. Katelbach ist Journalist in Berlin und lebt, wie anfangs auch Kommissar Gereon Rath (Volker Bruch), zur Untermiete bei der Kriegswitwe Elisabeth Behnke (Fritzi Haberlandt). Die beiden Männer verbindet schon bald eine Art „amikale Zweckgemeinschaft“. Während Rath neu in der Stadt ist und gerne auf die einschlägigen Kontakte seines Mitbewohners zurückgreift, bekommt dieser im Gegenzug aktuelle Ermittlungs-Interna von Rath geliefert. Karl Markovics über seine Rolle: „Samuel Katelbach ist Vertreter der eigentlich ausgestorbenen und in dieser Zeit ihre Hochblüte erlebten Zunft des Schriftstellerjournalisten, wie es u. a. Joseph Roth, Alfred Polgar und Karl Kraus waren. Ein jüdischstämmiger österreichischer Korrespondent einer nicht näher genannten großen Tages- oder Wochenzeitung, die sich vornehmlich mit Politik beschäftigt, in Berlin und Zimmernachbar in derselben Untermietspension wie die Hauptfigur. Und daraus ergibt sich eine Symbiose, weil der eine den anderen mit Informationen versorgt, die der andere ohne den einen nicht bekommen würde – und vice versa. Eine Figur, die im Roman nicht vorkommt und von den Autoren erfunden wurde.“

Und Markovics weiter über die Serie: „,Babylon Berlin‘ erzählt die Geschichte einer Großstadt in einer Zeitenwende – nach dem Ersten und vor dem Zweiten Weltkrieg. ,Babylon Berlin‘ erzählt die Geschichte einer Stadt anhand einer Hauptfigur, die Kriminalkommissar ist – und deswegen erzählt die Serie die Geschichte einer Stadt aus ihren Abgründen heraus. Und genau da werden auch schon die möglichen Fallhöhen abgesteckt. Das turbulente Berlin der zwanziger Jahre, die Revuen, das Durch-die-Nacht-Tanzen, das Berlin der Exzesse, des Verruchten, des Halbseidenen, des Vergnügens und der Ausschweifung. Und genau dort wird auch die Grenze zum Kriminellen durchlässig.“

Europäische Serien in ORF eins

Neben „Babylon Berlin“ steht auch schon eine zweite internationaler Serie in den Startlöchern: Über die Staatsgrenzen hinweg und mit neuer Besetzung kämpft die europäische Polizeieinheit „The Team II“ ab 27. September (jeweils Donnerstag um 20.15 Uhr in ORF eins; deutschsprachige Free-TV-Premiere) erneut gegen die organisierte Kriminalität. Auf deutscher Seite geht in dieser zweiten Staffel der internationalen und vom ORF koproduzierten Krimireihe Jürgen Vogel auf Verbrecherjagd, für Dänemark und Belgien sind Marie Bach Hansen bzw. Lynn van Royen im Einsatz. Manuel Rubey, Nora Waldstätten und Erwin Steinhauer geraten in den vier Filmen als Mitglieder der österreichischen High Society und Simon Hatzl als deren Handlanger ins Visier der Ermittlungen. Regie bei diesem europäischen Krimi-Event führten erneut Kasper Gaardsøe und erstmals Jannik Johansen, wiederum nach Drehbüchern von Kari Vidø und Jesper Bernt. „The Team II“ ist eine Koproduktion von Network Movie, Lunanime, Superfilm und Nordisk Film mit ZDF, ORF, ARTE, VTM, bnp Paribas Fortis Film Finance in Zusammenarbeit mit ZDF Enterprises, DR, SRF, NRK und C-Films und mit Unterstützung von Fernsehfonds Austria und Cinestyria Filmcommission and Fonds.

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