willhaben-Umfrage zu WG-Leben in Österreich: Wer mag es und was darf es kosten?

Wien (OTS) -
Altersfrage: Für 41,5 % der jüngeren aber für nur rund 10 % der älteren Befragten ist WG denkbar
Knapp 30 % finden: Steigende Wohnpreise machen Wohngemeinschaften attraktiver
Bedenken gegenüber Mitbewohnern: Putz- und Zahlungs-Muffel sowie Langfinger im Kühlschrank

Vor dem nahenden Semester-Beginn an den heimischen Hochschulen hat die Immobilien-Plattform willhaben gemeinsam mit Marketagent, dem Spezialisten für digitale Markt- und Meinungsforschung, mehr als 700 Personen, die sich aktiv auf Wohnungssuche befinden, um Einschätzungen rund um das Leben in einer Wohngemeinschaft (WG) gebeten. 

Rund ein Viertel der Befragten hat damit bereits persönliche Erfahrungen. Für mehr als 20 % ist es eine vorstellbare Option, vor allem in jüngeren Jahren: Bei den 18- bis 29-Jährigen können sich mehr als 40 % ein WG-Leben vorstellen, bei den 50- bis 59-Jährigen hingegen nur mehr rund 10 %.


Was darf ein WG-Zimmer kosten?

Sieben von zehn der Befragten nennen die geteilten Kosten als wesentlichen Vorteil: 44,5 % geben im Rahmen der Untersuchung rund 300 Euro als maximales Budget für ein WG-Zimmer an. Bei 25,8 % sind auch 400 Euro vorstellbar, bei 24,2 % ist hingegen schon bei 200 Euro die Schmerzgrenze erreicht. Während 5,3 % noch bis zu 500 Euro monatlich investieren würden, sind mehr als 500 Euro für ein WG-Zimmer nur mehr für 0,3 % der Befragten ein Thema.

Durch die steigenden Immobilienpreise wird für 28,9 % die Option in einer WG zu wohnen zunehmend attraktiv.


Wieviele Personen?

Für mehr als 35 % darf eine WG bis zu maximal vier Personen umfassen. Für 23,5 % ist bereits bei drei Bewohnern Schluss und 15,6 % der Befragten wäre überhaupt eine Zweier-WG am liebsten. Eine WG mit mehr als fünf Personen ist für immerhin 11,9 % denkbar.


Pro und Contra?

Wichtig sind insbesondere soziale Aspekte. Mehr als ein Drittel gibt an, in eine WG gezogen zu sein bzw. in eine WG ziehen zu wollen, um nicht alleine zu wohnen. Auch glauben 24,4 % es sei eine gute Möglichkeit, um interessante Menschen kennenzulernen. 27,3 % sehen ganz pragmatisch den Vorteil, sich nicht alleine um den Haushalt kümmern zu müssen. „Jedenfalls ist es zumindest für eine kürzere Zeit eine gute Option“, antworteten 25,2 %.

Keine Privatsphäre (65,3 %) sowie Diskussionen um die Nutzung gemeinsamer Wohnbereiche (51,4 %) und die Aufteilung der Aufgaben im Haushalt (51,4 %) sind hingegen die größten Befürchtungen rund um eine Wohngemeinschaft. 


Befürchtungen bezüglich Unarten anderer Mitbewohner:


Putzt nicht                                                             69,6 %
Zahlt Miete/Betriebskosten nicht rechtzeitig         67,9 %
Hinterlässt Schmutz                                               62,9 %
Verwendet Dinge, die jemand anderem gehören  58,4 %
Lärmt zu sehr                                                          55,5 %
Konsumiert fremde Dinge aus Kühlschrank/Küche 51,4 %
Beschwert sich ständig                                           45,9 %
Passt charakterlich nicht zu mir                               44,0 %
Geht verschwenderisch mit Ressourcen um          40,9 %
Besetzt gemeinsame Räume zu lange (z.B. Bad)    38,8 %
Hat ständig Besuch                                                  30,5 %
Ist in einer gänzlich anderen Lebensphase              20,3 %
Hat einen gänzlich anderen Tagesablauf                  17,1 %
Teilt nicht                                                                  16,9 %
Ist immer Zuhause                                                    13,0 %
Hat ein Haustier                                                        12,0 %
Ist nie Zuhause                                                            3,1 %

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