NEOS zu Faßmann: Statt großer Würfe kommt nur das Drehen an kleinen Schrauben

Meinl-Reisinger: „Faßmann hat heute wieder klar gemacht, dass weder bei der Integration, noch im Bildungsbereich und bei der Digitalisierung viel zu erwarten ist.“

Wien (OTS) - Wenig neue Erkenntnisse hatte heute Bildungsminister Heinz Faßmann in der ORF Pressestunde zu bieten, außer dass in seinem Zuständigkeitsbereich nicht mehr sonderlich viel zu erwarten ist. „Angefangen bei der Integration, über die Digitalisierung im Schulbereich, bis hin zu einer neuen Ferienordnung - die wichtigen Themen schiebt Faßmann entweder auf die lange Bank oder er geht sie erst gar nicht an. Statt großer Würfe bleibt es nur am Drehen kleiner Schrauben. Von Visionen ist weit und breit nichts zu sehen“, reagiert NEOS-Vorsitzende Beate Meinl-Reisinger.

Die Bundesregierung habe es sträflich verabsäumt, die Schulen ins 21. Jahrhundert zu holen. „Die Digitalisierung hat bereits auf allen Ebenen Einzug gehalten. Das Bildungssystem hält mit den rapiden Entwicklungen jedoch nicht mit. Dass die Regierung nun Tablets für die Schülerinnen und Schüler zu Verfügung stellt, ist zwar ganz nett, reicht da aber noch lange nicht aus. Wir müssen auch digitale Kompetenzen nicht nur für Schüler, sondern auch für Lehrer ausbauen“, fordert Meinl-Reisinger.

Erschreckend sei vor allem auch, dass ÖVP und FPÖ nach wie vor keine echte Lösungen für die Integrationsprobleme an Schulen haben. „Die nun von Faßmann erneut angestoßene Debatte um das Kopftuchverbot an Schulen wird uns da allein nicht weiterbringen. Die Schulen müssen endlich die Möglichkeit und die nötigen Mittel erhalten, um die Probleme direkt angehen zu können.  Auch die Eltern müssen in Zukunft viel stärker in die Pflicht genommen werden“, fordert die NEOS-Vorsitzende abschließend.

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