LR ANSCHOBER: Verleumdung eines Lehrlings wird zu Gudenus-Skandal

Linz (OTS) - Laut Medienberichten ist für Morgen der Bericht der Staatsanwaltschaft über die Ermittlungsergebnisse in Folge einer Anzeige von FPÖ-Klubobmann Gudenus zu erwarten. Laut heutigem APA-Bericht zeigen die polizeilichen Ermittlungen, dass die FPÖ den vom Bundespräsidenten und vom ober Integrationslandesrat vor drei Wochen besuchten Lehrling zu Unrecht beschuldigt. Oberösterreichs Integrationslandesrat Rudi Anschober kündigt unmittelbar anschließend an die Vorlage dieses Berichtes für Morgen eine politische Erklärung zu den notwendigen Konsequenzen dieses Skandals an.

Anschober: "Gudenus hat ganz offensichtlich tagelang einen völlig unschuldigen Jugendlichen öffentlich verleumdet. Er hat trotz vielfacher Appelle meinerseits verweigert, seine angeblichen Belege vorzulegen. Bei einer Offenlegung dieser sogenannten Belege wäre der Fehler sofort sichtbar geworden. Gudenus hätte zweitens nach seiner Anzeige die kurzen Ermittlungen des Verfassungsschutzes abwarten können, bevor er an die Öffentlichkeit geht. Auch dann wäre nichts passiert. Und Gudenus hätte drittens nur zwei Minuten recherchieren müssen, dann hätte er sofort gemerkt, dass der Name nicht ident ist, das Aussehen der Person nicht ident ist, der Wohnort nicht ident ist. All das wären mögliche verantwortungsvolle Vorgangsweisen gewesen. Gudenus hat das nicht getan. Er hat einen völlig wehrlosen jungen Menschen öffentlich angeprangert. Und versucht jetzt wie ein Feigling die Schuld anderen umzuhängen. Das muss Konsequenzen haben, damit eine derartige Vorgangsweise nicht zur Normalität in diesem Land wird. Wir werden jetzt ganz sicher nicht zur Tagesordnung übergehen. Und wir werden uns von dieser Politik ganz sicher nicht einschüchtern lassen. Ganz im Gegenteil!"

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