Leichtfried an Kickl: „Bitte unterlassen Sie das Einschleusen Ihrer Spitzel“

Innenminister schickt Mitarbeiterin als „Journalistin“ in BVT-Ausschuss – Kickl zunehmend nervös

Wien (OTS/SK) - „FPÖ-Minister Kickl schickt seine Mitarbeiterin mit einem Presseausweis getarnt zum Spionieren in den BVT-Ausschuss. Der Innenminister hat allen Grund, nervös zu sein. Der österreichische Geheimdienst versinkt im Chaos, internationale Partnerdienste haben kein Vertrauen mehr. Wir werden alles dafür tun, dass die Drahtzieher dieses BVT-Skandals zur Verantwortung gezogen werden“, so SPÖ-Mandatar Jörg Leichtfried. Er fordert den Innenminister auf, keine Kickl-Spitzel mehr zu schicken: „Herr Innenminister, bitte unterlassen Sie das Einschleusen von Spitzel. Unterlassen Sie die Spionage beim BVT-Untersuchungsausschuss durch Ihre Leute. Lassen Sie das Parlament seine Arbeit machen.“ ****

Nachdem bereits am ersten Ausschuss-Tag zwei Mitarbeiter des Innenministeriums, ausgestattet mit Presseausweisen, im BVT-Medienraum Platz nahmen, war gestern sogar eine persönliche Mitarbeiterin aus Kickls Büro vor Ort. Im Medienraum können die Befragung der Auskunftspersonen über Videostream sowie Gespräche zwischen Journalistinnen und Journalisten mitverfolgt werden. (Schluss) mr/mp

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