„Eco“ über die Folgen von zehn Jahren Finanzkrise, den Kampf gegen Plastikmüll und Wetterdaten aus dem All

Am 6. September um 22.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Dieter Bornemann präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin „Eco“ am Donnerstag, dem 6. September 2018, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Brüchiges Vertrauen: Die Folgen von zehn Jahren Finanzkrise

Vor genau zehn Jahren erreicht die Finanzkrise mit der Lehman-Pleite auch Österreich und Europa. Firmen müssen ihre Mitarbeiter in Teilzeit schicken, Banken wissen nicht, wie viele faule Kredite in ihren Büchern stehen, und auch der Euro steckt in einer tiefen Krise. Letztlich springt die Republik mit einem 100 Milliarden schweren Rettungspaket für Großbanken ein. Und auch die Europäische Zentralbank pumpt viel Geld in Staatsanleihen. „Eco“ zieht Bilanz:
Ist das Vertrauen in das Geldsystem zehn Jahre nach der Finanzkrise wieder vorhanden? Bericht: Werner Jambor, Johannes Ruprecht.

Weniger Plastikmüll: Was Österreich tun kann

Die EU sagt dem Plastikmüll den Kampf an. Seit China zu Jahresbeginn 2018 den Import von Plastikmüll gestoppt hat, bleiben rund 90 Prozent des Mülls in Europa. Aber wohin mit dem vielen Plastik? Recycling heißt das Zauberwort. In nur sieben Jahren soll in der EU die Hälfte des Plastikmülls wiederverwertet werden. In Österreich sind es derzeit erst 28 Prozent. Mehrweg- statt Einweg-Flaschen, Bio-Kunststoff oder Glas – laut Experten gäbe es zahlreiche Möglichkeiten, diese Vorgaben zu erreichen. Aber Konsumenten und Unternehmen müssen noch viel tun, um ihre Abhängigkeit vom Kunststoff zu verringern. Bericht: Emanuel Liedl.

Wetterdaten aus dem All: Neuer Windsatellit revolutioniert Prognosen

Aeolus – wie der Gott des Windes – heißt der jüngste Satellit der europäischen Raumfahrtbehörde ESA, der Wettervorhersagen und Klimamodelle revolutionieren wird. Dieser Tage liefert er als erster Satellit der Welt globale Daten über das Windgeschehen, die bisher keine Messungen erfassen konnten. 16 Jahre Entwicklungszeit und Kosten von 480 Millionen Euro schrauben die Erwartungen hoch. Immerhin weiß man, dass jeder Euro, der in Wettervorhersagen investiert wird, fünfzehnmal zurückkommt. Das technische Wunderding, das vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana gestartet ist, hat übrigens auch Technologie aus Österreich an Bord. Bericht: Sabina Riedl aus Kourou.

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