NEOS Wien fordern Maßnahmen für Wiener Pflichtschulen

Wien (OTS/RK) - Besser ausgebildetes und mehr Personal für die Wiener Pflichtschulen und reduzierte Klassengrößen: Das sind nur einige der Forderungen, die der designierte Wiener NEOS-Klubobmann Christoph Wiederkehr und die neue Bildungssprecherin der Fraktion, Bettina Emmerling, heute, Mittwoch, im Rahmen eines Pressegespräches vorgestellt haben.

Die NEOS wollen die „besten Köpfe für die Neuen Mittelschulen“:
Laut NEOS Wien sollen LehrerInnen, die zukünftig an NMS unterrichten, als Anreiz begleitendes Coaching und Fortbildungen erhalten. An Volksschulen, die als „Brennpunktschulen“ gelten, solle die Größe der Klassen reduziert werden. Außerdem forderten Wiederkehr und Emmerling als Unterstützung an solchen „Brennpunktschulen“ zusätzliche SozialarbeiterInnen, SchulpsychologInnen und LogopädInnen. Der Grund für den Forderungs-Katalog: In Wien würden laut NEOS über 60 Prozent der Pflichtschulkinder die Bildungsstandards in Deutsch in der 8. Schulstufe nicht erfüllen; österreichweit seien es nur rund 30 Prozent der Kinder. Vorbild für die Wiener NEOS sei dabei London – die britische Hauptstadt habe das bestehende Schulsystem „stark verbessert“.

An der aktuellen Diskussion um die Gesamtschule kritisierte Wiederkehr, dass es dabei letztlich „nur ums Türschild“ gehe. Die NEOS hingegen wollen die Schulautonomie ausbauen und damit auch die Entscheidung über die Notwendigkeit von Deutschklassen den Schulen überlassen.

Weitere Informationen: NEOS Rathausklub, Pressestelle, Tel. 01/4000-81411. (Schluss) hie

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