Irmgard Griss zu Justizanstalten: Regierung muss für Sicherheit mehr Geld in die Hand nehmen

„Insassen aus der Justizanstalt Josefstadt zu verlegen, verlagert nur das Problem. Wien braucht eine zweite Justizanstalt.“

Wien (OTS) - „Die unhaltbaren Zustände in der Justizanstalt Josefstadt sind schon lange bekannt. Trotzdem hat die Regierung nie Geld in die Hand genommen, um diese zu verbessern“, kritisiert NEOS-Allianzpartnerin und Justizsprecherin Irmgard Griss. Nun einfach Insassen in anderen Gefängnisse zu verlegen, sei keine Lösung, zeigt Griss auf: „Dadurch wird das Problem nur in andere Gefängnisse verlagert.“ Griss fordert daher, eine zweite Justizanstalt in Wien zu schaffen.

Die NEOS-Allianzpartnerin betont einmal mehr, dass die Regierung für mehr Sicherheit Geld in die Hand nehmen muss: „Es braucht bessere Arbeitsbedingungen für die Justizwachebeamten, aber auch mehr Budget für Sozialisierung und Resozialisierung. Insassen dürfen nicht nach der Entlassung eine größere Gefahr für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sein als zuvor. Mit einer bloßen Verwahrung kann dieses Ziel sicher nicht erreicht werden“, schließt Griss,

Rückfragen & Kontakt:

Parlamentsklub der NEOS
01 40110-9093
presse@neos.eu
http://neos.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEK0002