ÖVP-Becker: "Kreditkartenbetrug europaweit bekämpfen"

Kriminalität im bargeldlosen Zahlungsverkehr wächst/1,5 Milliarden Euro Schaden bei Kartenzahlungen/EU vereinfacht Strafverfolgung

Brüssel (OTS) - "Im Windschatten des rapide steigenden Volumens des bargeldlosen Zahlungsverkehrs wächst auch der Missbrauch und Betrug in diesem Bereich. Diese kriminellen Machenschaften werden wir bekämpfen", sagt der Europaabgeordnete und Sicherheitssprecher der ÖVP im Europaparlament, Heinz K. Becker. Der Justiz- und Innenausschuss hat sich Anfang der Woche für strenge Maßnahmen gegen die Kriminalität im bargeldlosen Zahlungsverkehr ausgesprochen.

"Denn alleine im Jahr 2016 ist der bargeldlose Zahlungsverkehr in der EU um 8,5 Prozent auf 122 Milliarden Euro angewachsen, die Hälfte davon entfällt auf Kredit- und andere Zahlkarten", erläutert Becker. "Mehr als zwei Prozent der Kartenzahlungen sind von Betrügereien betroffen, das ergibt einen Schaden von fast 1,5 Milliarden Euro pro Jahr. Abgesehen von dem finanziellen Verlust schwächt das das Vertrauen in den bargeldlosen Zahlungsverkehr."

"Die Neuerungen werden die Strafverfolgung deutlich vereinfachen und für bessere Kooperation zwischen Unternehmen und Behörden sorgen. Damit bekämpfen wir Kreditkartenbetrug in Milliardenhöhe und erhöhen das Vertrauen in bargeldlosen Zahlungsverkehr. Es darf bei Betrügereien auch online keine Toleranz geben", sagt Becker: "Wir werden unter anderem nicht nur die Zahlung mit gefälschten Karten und Konten online sondern auch die Vorbereitung solcher Zahlungen, den Besitz oder den Verkauf gefälschter Karten unter Strafe stellen und Opfern von Betrug im bargeldlosen Zahlungsverkehr rascher und zielgenauer Hilfe zukommen lassen."

Die Abstimmung im Justiz- und Rechtsausschuss legt die Position des Europaparlaments für die Verhandlungen mit den Mitgliedstaaten fest.

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