- 02.09.2018, 13:21:40
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Wiener Grüne: Vassilakou verzichtet auf Kandidatur für Wien-Wahl
Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin wird nur mehr „bis längstens zum Rechnungsabschluss 2018“ im Amt bleiben
Utl.: Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin wird nur mehr „bis
längstens zum Rechnungsabschluss 2018“ im Amt bleiben =
Wien (OTS/RK) - Die Grüne Wiener Vizebürgermeisterin und
Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou wird auf die Spitzenkandidatur
ihrer Partei für die nächste Wien-Wahl verzichten und nur bis
spätestens zum Rechnungsabschluss 2018 im Juni des kommenden Jahres
im Amt bleiben. Das hat Vassilakou heute, Sonntag, bei einer
kurzfristig einberufenen Pressekonferenz angekündigt. „Ich werde ein
tipp-top geführtes Ressort an meinen Nachfolger übergeben“, sagte
Vassilakou. Derzeit läuft bei den Grünen ein Vorwahlkampf für die
Position des Spitzenkandidaten.
Vassilakou gehört seit 2010 der Stadtregierung an. Die
Vizebürgermeisterin und amtsführende Stadträtin für Verkehr,
Stadtentwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung blickte auf acht
Jahre im Dienste „der besten Stadt der Welt“ zurück. Als erfolgreich
umgesetzte Projekte nannte Vassilakou unter anderem den Umbau der
Mariahilfer Straße zur Fußgänger- und Begegnungszone, die
365-Euro-Jahreskarte für die Öffis, die Ausweitung des Parkpickerls
auf die Bezirke außerhalb des Gürtels oder die Novelle der Bauordnung
mit strengeren Auflagen für den Abriss von Altbauten. Die Zeit im Amt
bis macimal Juni 2019 werde sie für die Umsetzung laufender Projekte
nutzen, darunter die Umgestaltung des Schwedenplatzes, den Bau eines
neuen Busterminals und den Radweg auf der Argentinierstraße. Auch die
Gespräche für eine Citymaut würden im September fortgesetzt, kündigte
Vassilakou an.
Ihr Rückzug aus der Politik geschehe einerseits aus
parteipolitischen Gründen: Sie wolle dem angestrebten
Generationenwechsel bei den Grünen nicht entgegenstehen. Das heutige
Datum wählte Vassilakou auch aus privaten Gründen: „Vor fast genau 30
Jahren, am 4. September 1986 bin ich in Wien zum ersten Mal
angekommen und stand am Südbahnhof“, sagte die gebürtige Griechin.
Die Grünen seien zu ihrer „politischen Heimat und Familie“ geworden.
Auch als „Zoon politikon“ sei es nach mehreren Jahren „in der ersten
Reihe in der Politik“, an der Zeit anderen Platz zu machen und sich
neu auszurichten, resümierte die 49-Jährige. Von ihrem Nachfolger
erwarte sie nichts geringeres, als die „Beste Stadt der Welt
weiterzubringen“.
Weitere Informationen: Grüner Klub im Rathaus, Telefon:
01/4000-81814. (Schluss) ato
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