Team Kärnten/Köfer/Prasch/Jandl: Tourismusregion Klagenfurt muss eigenständig bleiben

Klagenfurt (OTS) - Gegen die von unterschiedlichen Seiten betriebene Zerschlagung der Tourismusregion Klagenfurt setzt sich das Team Kärnten zu Wehr: Team Kärnten-Obmann LAbg. Gerhard Köfer, der Tourismussprecher der Bewegung, LAbg. Hartmut Prasch, und Klagenfurts Gemeinderat Klaus-Jürgen Jandl pochen darauf, dass der Klagenfurt Tourismus in seiner aktuellen Form bestehen bleibt: „Wir halten von einer durch die Politik verordneten Reduktion der Anzahl der Tourismusregionen in Kärnten überhaupt nichts. Es gibt klare Beschlüsse im Klagenfurter Stadtsenat und im Vorstand des Tourismusverbandes Klagenfurt, dass die Region Klagenfurt selbstständig bleiben muss. Jede österreichische Landeshauptstadt ist eine eigenständige Region und das ist auch gut so.“ Für das Team Kärnten wäre es maximal eine Überlegung wert, den bestehenden Verband in Klagenfurt um den Wörthersee zu erweitern: „Ein gutes Beispiel ist hier die Region Villach mit Villach, dem Faaker sowie dem Ossiacher See“, sagt Prasch, der daran erinnert, dass die Region Klagenfurt erst vor nicht allzu langer Zeit gegründet wurde: „Warum das jetzt wieder kaputt gemacht werden soll, ist mir höchst schleierhaft.“ 

Köfer übt Kritik an der Art und Weise, wie die Anzahl der Regionen reduziert werden soll: „Das kann und darf nicht von oben herab und mit Zwang sowie der Androhung von Repressalien geschehen. Das ist Politik der Marke vorgestern.“ Er, Köfer, nimmt hier den zuständigen Landesrat Zafoschnig in die Pflicht, ohne das Einverständnis der Regionen keine Strukturveränderungen zu diktieren und Kärnten aufzuerlegen. Die Zerschlagung der Region Klagenfurt sei ein absolutes No-Go, hält Köfer nochmals entschieden fest. 

Jandl fordert, dass zukünftig vermehrt Synergieeffekte zwischen dem Tourismusverband Klagenfurt und dem neuen Stadtmarketing genutzt werden sollen: „Büroräumlichkeiten, Personal, Veranstaltungen und Co – hier sind große Potenziale vorhanden. Tourismus und Stadtmarketing müssen Hand in Hand gehen: Das spart Kosten und sorgt für einen effizienten Mitteleinsatz. Zudem tragen die Wirtschaftsbetriebe einen großen Anteil an der Tourismusabgabe, die wiederum ganz klar der Branche zu Gute kommt.“ Jandl pocht weiters darauf, dass der Städtetourismus für Klagenfurt gestärkt wird: „Das ist aufgrund der anstehenden Hotelprojekte im Innenstadtbereich absolut wichtig und notwendig. Klagenfurt verfügt über ein erhebliches touristisches Entwicklungspotenzial, welches es zu heben gilt, aber ohne einen eigenen Tourismusverband wird das nicht gelingen.“ 

Grundsätzlich positiv zeigt sich das Team Kärnten, was die zukünftige Einhebung der Tourismusabgabe durch das Finanzamt betrifft: „Gerade bei diesem Thema ist das Land seit Jahren säumig – es klafft nach wie vor ein großes Delta. Eine Veränderung wäre höchst an der Zeit“, betonen Köfer und Prasch abschließend, die den Vorschlag als „grundvernünftig“ bezeichnen.

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