Lercher: Blaue Regierungstruppe lässt Strache im Regen stehen

Kickl längst rücktrittsreif – Hofer und Kunasek bereits mit Bundesländer-Fluchtplan: Strache wird bald alle Regierungsfunktionen selbst ausüben müssen

Wien (OTS/SK) - Für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher ist es „erstaunlich, wie das FPÖ-Regierungsteam in Rekordzeit zerfällt“. „Kickl ist wegen seines BVT-Skandals schon seit Februar rücktrittsreif, wehrt sich mit Händen und Füßen, um seinen Posten nicht räumen zu müssen und versinkt dabei immer mehr im Skandalsumpf. Hartinger-Klein wirkt wie eine Boxerin in der 10. Runde, die sich mehr schlecht als recht auf den Beinen hält. Keiner weiß, wo das Regierungs-U-Boot Fuchs abgeblieben ist und Hofer sowie Kunasek versuchen schon eiligst, das sinkende Schiff der FPÖ-Regierungstruppe in Richtung Bundesländer zu verlassen. Strache wird wohl bald alleine mit der ÖVP am Regierungstisch sitzen und nach dem Vorbild von Multifunktionär Harald Mahrer alle Regierungsämter selbst ausüben“, stellt Lercher fest. ****

Spätestens jetzt, wo die Illegalität der BVT-Razzien gerichtlich festgestellt wurde, müsse Innenminister Kickl sein Büro räumen und zurücktreten, fordert Lercher. „Kickls Willkür ist eine Gefahr für den Rechtsstaat. Das hat jetzt auch der ÖVP-Koalitionskollege, Justizminister Moser verstanden, die stets bekundete Koalitionsharmonie zwischen der Kurz-ÖVP und Straches FPÖ scheint vorbei zu sein“, erklärt der SPÖ-Bundesgeschäftsführer.

Die FPÖ-Regierungsbeteiligung scheine Strache „langsam aus den Händen zu gleiten“, verwies Lercher auf die anderen FPÖ-WackelkandidatInnen. „Neben Hartinger-Klein, die sich regelmäßig mit ihren Aussagen als Sozialministerin selbst disqualifiziert, hat die FPÖ in Fuchs einen Staatssekretär der schweigsamer ist als der Schweigekanzler selbst. Hofers Flucht ins Burgenland wurde nur durch das konsequente Einschreiten in Form eines Verbotes von Strache verhindert, Kunasek liebäugelt bereits seit geraumer Zeit mit einem Job in der Steiermark. Dass die Tage der FPÖ-Regierungstruppe angezählt sind, steht außer Frage. Spannend wird nur, ob der Kapitän das FPÖ-Schiff tatsächlich als Letzter verlässt“, so Lercher. (Schluss) mr/sc

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