Journalistin von Polizeipferd in Schweden niedergetrampelt

VGT warnt: Auch in Österreich sind Verletzte vorprogrammiert

Pferde sind sensible Tiere, keine Maschinen. In Gefahrensituationen sind ihre Reaktionen unberechenbar. Wir fordern Innenminister Kickl eindringlich auf, vom Vorhaben einer berittenen Polizei Abstand zu nehmen.
Georg Prinz

Wien (OTS) - Bei einer Demonstration in Stockholm wurde vergangenen Samstag eine Journalistin von berittenen Polizeikräften mit vollem Tempo niedergeritten und zu Boden geschleudert. Auf ihrer Facebook-Seite berichtet sie über ihre Verletzungen und den erlittenen Schock: „Ich wurde zu Boden getrampelt, blutete an Armen, Händen und auf der Stirn. Mein Hemd war komplett zerrissen“.

Schwere Unfälle mit berittener Polizei sind keine Seltenheit. Vor 8 Monaten erlitt ein Pferd einen Herzinfarkt während einer Pegida-Demonstration in den Niederlanden und starb. Und im Jänner wäre es beinahe zu einem Crash zwischen berittener Polizei und dem Papamobil gekommen.

VGT-Campaigner Georg Prinz: "Der Vorfall in Schweden zeigt erneut, welches Sicherheitsrisiko die berittene Polizei mit sich bringt - zusätzlich zu vorprogrammiertem Tierleid durch die Ausbildung und den erheblichen Stress beim Einsatz! Pferde sind sensible Tiere, keine Maschinen. In Gefahrensituationen sind ihre Reaktionen unberechenbar. Wir fordern Innenminister Kickl eindringlich auf, vom Vorhaben einer berittenen Polizei Abstand zu nehmen.

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