Bundesjugendvertretung erfreut über Mittel für Kinderbetreuung

BJV fordert Investitionen in den Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen

Wien (OTS) - Die Pläne über die Kürzungen bei der Kinderbetreuung haben im Sommer nicht nur Proteste bei den Ländern ausgelöst, auch die BJV appellierte an die Regierung, die Budgeteinsparungen zu überdenken. Umso mehr begrüßt die BJV die heutige Entscheidung der Regierung, die Mittel für die Kinderbetreuung weiterhin zur Verfügung zu stellen. „Wir freuen uns sehr, dass nun doch keine Kürzungen auf Kosten von Kindern stattfinden werden. Kinderbetreuungsplätze sind für Familien und Kinder nicht nur wichtig, sondern notwendig“, so BJV-Vorsitzende Caroline Pavitsits.

Momentan findet nur jedes dritte Kind in Österreich einen Kinderbetreuungsplatz, der mit der Regelarbeitszeit von 8 Stunden vereinbar ist. Die BJV fordert daher nicht zuletzt wegen der beschlossenen Arbeitszeitflexibilisierung noch mehr Investitionen in den Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen. „Nur 2 Prozent der Kindergärten und Krippen in Österreich haben Öffnungszeiten, die mit der neuen Höchstarbeitszeit von 12 Stunden vereinbar sind“, erklärt Pavitits.

Kritisiert wird von der Vorsitzenden allerdings der Entscheidungsprozess über die Pläne der Kürzungen bei der Kinderbetreuung, denn eine Verhandlungsrunde über die Einigung des Budgets hat es nicht gegeben. „Zwar ist die Entscheidung heute zu Gunsten von Familien und Kindern ausgefallen, allerdings dürfen Entscheidungen, die mehrere tausend Menschen in Österreich betreffen, nicht willkürlich und ohne Entscheidungsfindung mit den betroffenen PartnerInnen gefällt werden“, betont die Pavitsits abschließend.



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