FPÖ-Darmann zur Drogenproblematik: Taten statt Worte sind gefordert

Innenminister Kickl zeigt, wie es geht. Hartes Vorgehen der Exekutive gegen Dealer in Kärnten begrüßenswert

Klagenfurt am Wörthersee (OTS) - Angesichts der erschütternden Serie von Drogenopfern in Kärnten fordert der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann die Landesregierung auf, endlich ihren Worten auch Taten folgen zu lassen. „Heuer sind bereits 13 Drogentote zu beklagen. Das sind bereits zum jetzigen Zeitpunkt mehr als 2016 und 2017 mit je 12 Opfern. Diese alarmierende Zahl sollte die Verantwortlichen in der Landesregierung endlich wachrütteln, allen voran LH Peter Kaiser und Gesundheitsreferentin Beate Prettner. Sie müssen ihre Ankündigungen endlich in die Tat umsetzen.“

Es mangele an dezentralen Versorgungseinrichtungen, weshalb die Drogenambulanzen in Klagenfurt und Villach übergehen würden. Außerdem wäre der von Prettner gegen den Verein Oikos geführte Kleinkrieg in der jetzigen Situation äußerst kontraproduktiv und gehe zu Lasten der Patienten. „Gesundheitsreferentin Prettner hat akuten Handlungsbedarf. Sie muss eine umfassende Anti-Drogen-Strategie nicht nur medienwirksam kundtun, sondern auch durchführen“, sagt Darmann.

Im Gegensatz zur Landesregierung werden seitens des Bundes bereits notwendige und wichtige Schritte gesetzt. Der Kärntner FPÖ-Obmann erinnert daran, dass Innenminister Herbert Kickl bereits Anfang Februar ein scharfes Vorgehen der Polizei gegen die stark gestiegene Drogenkriminalität in Kärnten ankündigt und durchgesetzt hat. Unter Innenminister Kickl wurde in Kärnten die Einsatzgruppe Drogenkriminalität um neun zusätzliche Ermittler aufgestockt und die Kontrolldichte massiv erhöht.

„Nun folgen angesichts der Zuspitzung der Lage weitere Maßnahmen. Schwerpunktaktionen der Polizei und Razzien in Asylheimen werden dafür sorgen, dass den Dealern, die zu einer großen Zahl aus Afghanistan und Nigeria stammen, das Handwerk gelegt wird. Außerdem erwägt der Innenminister, Spezialkräfte aus Wien nach Kärnten abzukommandieren. Innenminister Kickl zeigt, wie es geht. Kärnten darf nicht mehr länger das Eldorado der Drogenhändler sein“, so Darmann abschließend.

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