„Bissel Macho, bissel Softie“: Neue ORF-„Liebesg’schichten und Heiratssachen“ am 27. August

Um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - „Ein bissel Macho und ein bissel Softie“ darf’s für Ingrid aus Wien sein. Johannes aus dem Mostviertel wünscht sich eine Frau, mit der er ein Kind bekommen kann. Die Pensionistin und der Krankenpfleger sind zwei der sieben Singles, die Elizabeth T Spira in der siebenten Folge der diesjährigen ORF-„Liebesg’schichten und Heiratssachen“ am Montag, dem 27. August 2018, um 20.15 Uhr in ORF 2 auf ihrer Partnersuche begleitet. Die weiteren drei Damen und zwei Herren kommen aus Wien, Niederösterreich und Oberösterreich.

Die Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick:

Ingrid, 68-jährige Pensionistin aus Wien-Landstraße, wünscht sich „einen lieben Mann, der mit mir gemeinsam durchs Leben geht.“ Ihr Ehepartner starb vor sechs Jahren nach schwerer Krankheit. Fünf Jahre hat sie ihn zu Hause gepflegt. Er war ihre große Liebe, ein sehr ruhiger und gelassener „Stiermann“. Sie selbst ist Sternzeichen Schütze, sehr temperamentvoll und sie haben sich gut ergänzt, weil er sie immer wieder „runter holen konnte“. Nun wünscht sich die Wienerin einen neuen Partner an ihrer Seite, doch die meisten Männer, die sie kennenlernt, sind verheiratet. Und da Ingrid am Abend nicht mehr ausgeht, „lern‘ ich auch keinen Mann kennen.“ Sie wünscht sich einen sportlichen Mann, der gerne reist und Spanien mag. Er soll „nicht älter als 70 sein, ein bissel Macho und ein bissel Softie“. Die Kandidatin ist kinder- und geschwisterlos. „Es wär‘ schön, wenn einer ein bisserl aufpasst auf mich.“

Johannes, 39-jähriger Krankenpfleger aus dem niederösterreichischen Mostviertel, sucht „eine liebe Frau“. Acht Jahre lebt er nun alleine. Er war beruflich oft mit dem Bundesheer unterwegs, „ich hab mein Leben so gelebt, wie ich es wollte“. In dem Haus, das er gekauft und renoviert hat, wohnt er jetzt alleine – für das große Glück fehlt „nur noch“ die richtige Frau. 2011 hat Johannes seine letzte Freundin verlassen, die um einige Jahre jünger war und andere Interessen hatte. Sie war noch nicht so weit wie er, so kam es zur Trennung. Auch übers Internet hat der Niederösterreicher versucht, eine neue Frau kennenzulernen, doch es hat nicht funktioniert. Johannes sucht eine Dame mit denselben Vorlieben, „die zu mir passt.“ Er ist Hobbyjäger, hätte aber auch kein Problem damit, wenn die Dame andere Hobbies hat. Sportlich soll sie sein und schöne Zähne haben, das ist ihm wichtig. Der Kandidat wünscht sich Kinder, daher sollte die „neue Flamme“ nicht viel älter als 35 sein.

Versicherungsangestellte Isabell aus Wien-Liesing, 52, träumt von einem „wundervollen, lieben Partner.“ Die zweifache Mutter hat sehr jung geheiratet, doch die Ehe hielt nicht. „Ich bin mir nicht mehr wie die Gattin vorgekommen, sondern wie ein Möbelstück.“ Sie fühlte sich allein gelassen, ihr Mann hat für das Finanzielle gesorgt, der Rest blieb an ihr hängen. „Er hat viel gearbeitet, war viel im Ausland, aber Geld ist nicht alles. Neben diesem Mann konnte man erfrieren, es gab keine Wärme, keine Liebe.“ Isabell heiratete ein zweites Mal – doch in dieser Ehe war der Altersunterschied zu groß und der Mann begann, als er in Pension ging und viel Zeit hatte, zu klammern. Erst nach der Trennung bekam sie wieder genügend Luft zum Atmen. Nun ist die Wienerin bereit für eine neue Liebe. Sie wünscht sich einen humorvollen, gepflegten Nichtraucher.

Der 63-jährige Pensionist Alexander aus Wien-Wieden will eine Dame, mit der er sein Leben teilen kann. Sie soll zwischen 35 und 40 Jahre alt sein. „Ich weiß, das klingt lächerlich, aber ich kann mir vorstellen, mit so jemandem mitzuhalten.“ Mit seiner Exfrau war er zwölf Jahre zusammen, acht davon verheiratet. Nach der Trennung gab es mehrere Phasen des Alleinlebens und immer wieder kürzere Beziehungen. Alexander wünscht sich eine Gefährtin, die ehrlich ist und auf die er sich verlassen kann. „Untreue ist für mich keine Kleinigkeit.“ Eine gewisse Jugend ist für ihn Voraussetzung bei einer Dame, er kann ihr im Gegenzug gutes Benehmen bieten. „In meinem Alter läuft einem die Jugend nicht mehr nach. Man muss großzügig sein.“ Und noch eine Bedingung nennt der rundliche Herr: „Schlank sollte sie auch sein. Sonst entstehen bei mir keine Gefühle.“

Aus Wien-Meidling kommt die pensionierte Ärztin Liane, die „einen lieben Partner“ finden möchte. Sie hatte durch ihren Beruf wenig Zeit, jetzt ist sie aber bereit für einen Neuanfang. Zwölf Jahre war Liane mit ihrem Exmann zusammen: Kind, Haushalt, Studium, sie hatte zu Hause viel um die Ohren. Der Gatte arbeitete viel und ist seiner Wege gegangen. Von ihrem neuen Partner wünscht sich die Frau Doktor eine „partnerschaftliche und keine patriarchale Beziehung“. Vor fünf Jahren gab es in ihrem Leben einen Schicksalsschlag – ihr geliebter Sohn verstarb. Die Wienerin kaufte einen kleinen Garten und begann in einem Chor zu singen. „Das hat mir geholfen.“ Der neue Mann an ihrer Seite „soll jemand mit Herz sein, jemand, an den ich mich anlehnen kann und der zärtlich ist.“

Heinz, 44-jähriger Bio-Landwirt aus dem Mühlviertel, seit vier Jahren alleinstehend, wünscht sich eine Frau an seiner Seite, die Lust am Landleben hat sowie naturverbunden und tierlieb ist. Sie muss, wenn sie nicht möchte, nicht in der Landwirtschaft helfen oder selbst Landwirtin sein. Er hat alles so eingerichtet, dass er die Arbeiten alleine verrichten kann, aber eine gewisse Liebe zur Materie muss ihrerseits schon da sein. „Ich suche jemanden, der mit meinen Vorzügen und Nachlässigkeiten umgehen kann.“ Die Herzensdame soll auch einen eigenen Beruf haben und „erfüllt und unabhängig sein, das ist wichtig!“ Heinz hatte eine „sehr tadellose“ zehnjährige Beziehung, die daran zerbrach, dass er seinen Kinderwunsch nicht abstellen konnte. Es folgten ein paar Affären, aber nichts Ernstes. Heute ist er der Meinung, dass – wenn die Beziehung harmonisch ist und alles stimmt – man nichts erzwingen muss. Wenn es sich so ergibt, dass er noch Vater wird, dann „freut er sich“, und wenn nicht, „macht’s auch nix.“

Christine, 55, Deutschtrainerin aus Wien/NÖ, ist Bildhauerin aus „Berufung“. Prinzipiell hat sie keine Schwierigkeiten, Männer kennenzulernen, die suchen aber immer nur das Eine. „Als Bildhauerin ist es schwierig. Denn Gewichte bewegen verändert auch den Menschen. Man wird im Denken anders.“ Christine ist seit sechs Jahren alleine. Das Wichtigste und Zentrale in ihrem Leben ist die Bildhauerei. „Es geht darum, dass ich meinen Auftrag erfülle.“ Der neue Mann in ihrem Leben muss sie auf jeden Fall dabei unterstützen und die Bildhauerei mittragen, finanziell oder körperlich, indem er zum Beispiel Steine für sie hebt. „Oder er darf mir mit Ideen helfen.“ Sie sieht sich als „Herzeigefrau“, die bestimmt noch für längere Zeit gut aussehen wird. „Das sollte im Gegenzug genug sein.“

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