BM Hartinger-Klein: Gesundheitsministerium war und ist für die Sicherstellung der kinderonkologischen Behandlung in Vorarlberg

Neue Lösung sieht vor, dass Ärzte aus St. Gallen die ärztliche Betreuung der betroffenen Kinder am Krankenhaus Dornbirn sicherstellen.

Wien (OTS/BMASGK) - Bei ihrem Vorarlberg-Besuch am vergangenen Montag sprach sich Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein für die Möglichkeit der kinderonkologischen Behandlung am Krankenhaus Dornbirn aus. „Dem Gesundheitsministerium war und ist wichtig, dass die kinderonkologischen Behandlung in Vorarlberg sichergestellt ist“, betont Hartinger-Klein.****

Die nun angestrebte Lösung sehe eine Zusammenarbeit mit dem Kantonsspital St. Gallen vor. So sollen Konsiliarärzte aus St. Gallen die ärztliche Betreuung der betroffenen Kinder am Krankenhaus Dornbirn übernehmen, solange in Dornbirn kein geeignetes Personal dafür zur Verfügung steht.

Der Darstellung in diversen Medienberichten, wonach das Gesundheitsministerium in der Vergangenheit eine Kooperation zwischen Dornbirn und St. Gallen negativ bewertet habe und jetzt umschwenke, widerspricht BM Hartinger-Klein. „Frühere Überlegungen in Vorarlberg hatten zum Inhalt, die kinderonkologische Behandlung der betroffenen Kinder zukünftig in St. Gallen durchzuführen. Wir haben uns aber immer ganz klar für den Erhalt der Möglichkeit der Behandlung krebskranker Kinder in ihrem Heimatbundesland und in einer gewohnten Umgebung ausgesprochen. Einerseits ist eine Behandlung in der gewohnten Umgebung für den Heilungsverlauf von großer Bedeutung, andererseits auch um das Risiko von Infektionen zu minimieren. Die jetzt angedachte neue Lösung würde diese Möglichkeit vorsehen“, stellt BM Hartinger-Klein klar. Von einem Meinungsschwenk könne somit keine Rede sein. „Mit der neuen Lösung könnten die betroffenen Kinder in Dornbirn behandelt werden und müssten nicht nach St. Gallen ausweichen“, zeigt die Gesundheitsministerin auf.

Sie sieht jetzt die Landesregierung am Zug. „Von Seiten des Gesundheitsministeriums wird die neue Möglichkeit unterstützt". Jetzt gelte es für den Vorarlberger Gesundheitslandesrat Bernhard in Verhandlungen mit St. Gallen die Lösung umzusetzen, so BM Hartinger-Klein abschließend.

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