Freiheitliche Wirtschaft: Überbetriebliche Lehrausbildung ist eine sozialistische Geldvernichtungsmaschine!

LO Burger: Kritik der SPÖ geht ins Leere - Fördermillionen sind besser bei echten Betrieben aufgehoben!

Wien (OTS) - „Dem Aufschrei der SPÖ bezüglich Kürzungen der Überbetrieblichen Lehrausbildung (ÜLA) kann die Freiheitliche Wirtschaft Kärnten wenig abgewinnen. Hier wird sozialistische Propaganda auf Kosten der Wirtschaft betrieben, denn wer das Heil in den ÜLA sucht, der hat keine Ahnung davon, wie es in der Realwirtschaft wirklich zugeht. Die Fachkräfte, die die Wirtschaft dringend benötigt und auch brauchen kann, werden in den Betrieben ausgebildet, die mit viel persönlichem Einsatz und Geld ihre Betriebe zukunftsfit machen, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.“, so der Landesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft Kärnten und Vizepräsident der Wirtschaftskammer Kärnten, KommR Günter Burger.

Burger dazu: „Bei der Frage des drohenden Fachkräftemangels hat die sozialistische Regierung bisher lediglich auf Symptome, statt auf Ursachenbekämpfung gesetzt. Es genügt sicher nicht, die rund 30 Prozent Jugendlichen, die im bestehenden Schulsystem die dringend notwendigen Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben, Rechnen nicht ausreichend erlernt haben, in sündteuren und sinnlosen staatlich gelenkten überbetrieblichen Lehrausbildungsstätten (ÜLAs) zu parken. Ihnen dann dort für einen nicht vorhandenen Arbeitsplatzbedarf eine beschämend "primitive Anlehre" aufzubrummen, ist reine Geldverschwendung. Dass hier die türkis/schwarze Regierung die Reißleine zieht, ist daher höchste Zeit. Was es nämlich wirklich braucht, ist die entsprechende finanzielle Mehrausstattung der betrieblichen Lehre!“

„Zur Erinnerung - ein ÜLA-Platz kostet den Steuerzahler über 17.000 Euro - ein betrieblicher Lehrling „nur“ 5.605 Euro pro Jahr. Allein das Steuergeld, das die sozialistische Regierung Jahr für Jahr in die ÜLAs hineingepumpt hat, wäre in den Betrieben effizienter und besser eingesetzt. Der damals eingeführte „Blum Bonus“ habe mit einem Einsatz von rund hundert Millionen Euro über 12.500 zusätzliche betriebliche Lehrstellen gebracht. Daher würde es mehr Sinn machen, über die Einführung eines Blum Bonus Neu nachzudenken, als weiter mit den ÜLAs Unsummen an Geld zu verschwenden. Eine Lehrlingsförderung bei echt wirtschaftenden Betrieben würde innerhalb kürzester Zeit die betriebliche Ausbildung stärken und die Heranbildung der notwendigen Fachkräften garantieren", so Burger, abschließend.

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