Pensionistenverband will mehr Pensionsanpassung

Kostelka: 2,0-Prozent-Anpassung für 2019 entsprechen nicht der realen Teuerung für Mehrheit der Pensionisten

Wien (OTS) - Für Pensionistenverbands-Präsident Dr. Peter Kostelka stellt der heute veröffentlichte, statistisch errechnete Anpassungswert in Höhe von 2,0 Prozent bestenfalls „eine Basis einer Pensionsanpassung für das kommende Jahr“ dar. Tatsächlich muss sie jedoch wesentlich höher ausfallen!“ Für den Pensionistenverband (PVÖ) entsprechen die 2,0 Prozent nicht den realen Preissteigerungen, die die Pensionisten zu tragen haben. Kostelka in einer ersten Stellungnahme: „Wir Pensionistenvertreter werden sachlich und beharrlich mit der Regierung verhandeln und eigene Modelle für eine sozial gerechte Pensionsanpassung vorlegen, die die realen und echten Einkommensverluste der Pensionisten zumindest voll ausgleicht. Die Pensionisten dürfen keinen Kaufkraftverlust erleiden! Vielmehr haben sie auch Anspruch auf Anteilnahme an der außerordentlich positiven wirtschaftlichen Entwicklung. Wir werden uns daher auch die Lohnverhandlungen bzw. –Abschlüsse genau ansehen.

Zwtl.: Überschuss bei Pensionen
Kostelka erinnerte daran, dass auch heuer so wie in den Jahren zuvor, dem Finanzminister bei den Pensionen wieder ein namhafter Millionenbetrag im Budget übrig bleiben wird–rund 300 Millionen Euro. Auch das wird der Pensionistenverband bei den Verhandlungen ins Treffen führen, denn vom Nationalrat genehmigte Mittel für das Alterssicherungssystem sind für den gewidmeten Zweck zu verwenden und nicht dem Sparstrumpf des Finanzministers zuzuführen.

Rückfragen & Kontakt:

Pensionistenverband Österreichs
Andreas Wohlmuth
Generalsekretär
0664 48 36 138

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PVO0001