SWV-Matznetter: Angriff auf Entgeltfortzahlung ist ein Angriff auf mittelständische Unternehmen

AUVA-Reformpläne werfen mehr Fragen als Antworten auf

Wien (OTS) - „Die heutige Pressekonferenz zu den Reformen in der AUVA durch die Bundesregierung hat mehr Fragen als Antworten aufgeworfen“, zeigt sich der Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands (SWV) Christoph Matznetter irritiert. „Nach dem Motto ‚irgendwer wird’s schon zahlen‘ wurden nebulöse Einsparungspotentiale definiert ohne auf konkrete Gegenfinanzierungen einzugehen. Solch eine Vorgehensweise ist höchst unprofessionell und schadet nicht nur der Bundesregierung, sondern dem ganzen Land und damit auch der österreichischen Wirtschaft“, so der SWV-Präsident.

„Reformpläne einer Regierung zeichnen sich normalerweise dadurch aus klarzustellen, wer Leistungen zukünftig finanziert, wenn diese von einer Stelle nicht mehr erbracht werden sollen“, stellt Matznetter klar. Dies sei beim Thema Entgeltfortzahlung nicht geschehen, was den Rückschluss zulasse, dass diese essentielle Leistung durch die Hintertür abgeschafft werden soll.

Klein- und Mittelunternehmen mit maximal 50 DienstnehmerInnen erhalten im Falle eines unfallbedingten Ausfalls oder Krankenstands von ArbeitnehmerInnen Zuschüsse der AUVA für die Entgeltfortzahlung. „Ein Angriff auf die Entgeltfortzahlung ist ein Angriff auf die mittelständischen Unternehmen in unserem Land und das werden wir nicht zulassen“, zeigt sich Matznetter entschlossen gegen das Spardiktat der schwarz-blauen Bundesregierung auf dem Rücken der Klein- und Mittelbetriebe aufzutreten.

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