Wölbitsch/Korosec ad Wilhelminenspital: KH Nord gefährdet Wiener Gesundheitssystem!

Wilhelminenspital darf nicht nächstes KH Nord werden - ÖVP bringt Anfrage ein - Bürgermeister Ludwig muss Bauherrenverantwortung übernehmen

Wien (OTS) - „Das Milliardengrab Krankenhaus Nord gefährdet nun auch das gesamte Wiener Gesundheitssystem. Wie die `Kronen Zeitung´ berichtet, fehlen die beim SPÖ-Skandal verschwendeten Geldsummen nun bei anderen, für das Gesundheitssystem wichtigen Bauprojekten wie dem Wilhelminenspital. Das Wilhelminenspital darf nicht das nächste Krankenhaus Nord werden!“, so Stadtrat Markus Wölbitsch und Gesundheitssprecherin Gemeinderätin Ingrid Korosec. „Seit Jahren wartet man nun bereits auf den Neubau des Spitals. Doch stattdessen bevorzugt die Stadtregierung die teure Anmietung von Containern, in denen provisorisch OPs durchgeführt werden. Wieder einmal zeigt sich: die Stadtregierung wirft mit dem Steuergeld der Wienerinnen und Wiener nur so um sich. Es fehlt an einem ganzheitlichen Projektplan“, so Wölbitsch und Korosec, die eine Anfrage zu dieser Causa ankündigen.

„Es ist schlimm genug, dass das Krankenaus Nord dem Steuerzahler Milliarden an Euro kostet, jetzt greift die Planlosigkeit der SPÖ auch auf andere wichtige Gesundheitseinrichtungen über“, so Korosec. Das Krankenhaus Nord hat weitreichende Konsequenzen für die Gesundheitsversorgung aller Wienerinnen und Wiener. "Das ist inakzeptabel", so Korosec. Fragen zum Neubau des Spitals, zu den Containern und anfallenden Kosten konnten seitens der Stadtregierung nicht beantwortet werden. „Auch hier fehlt es, wie so üblich, an Transparenz“, zeigt sich Korosec verärgert.

Stadtrat Wölbitsch nimmt hier Bürgermeister Ludwig in die Pflicht: „Die Stadtregierung ist einfach nicht in der Lage, Großprojekte vernünftig zu planen und durchzuführen. Bürgermeister Michael Ludwig muss endlich als oberster Bauherr der Stadt fungieren und Großprojekte zur Chefsache erklären.“ Es könne nicht sein, ergänzt Wölbitsch, „dass wieder ein einzelner Stadtrat die Verantwortung trägt. Ludwig muss Verantwortung für die vielen großen Baustellen übernehmen. Wien braucht dringend ein einheitliches und professionelles Projekt- und Baumanagement – ohne Zeitverzögerungen und Steuergeldverschwendungen.“

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