„Universum“-Sonderfassung des BBC-Highlights „Blue Planet II“ gewährt außergewöhnliche Einblicke in den Lebensraum Ozean

Teil 2: „Unser Blauer Planet: Wiege des Lebens“ am 14. August um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - „Wiege des Lebens“, der zweite Teil der zweiteiligen jeweils 90-minütigen „Universum“-Sonderfassung des BBC-Highlights „Blue Planet II“, widmet sich am Dienstag, dem 14. August 2018, um 20.15 Uhr in ORF 2 schillernden Korallenriffen, schroffen Küstenregionen und der lebensfeindlichen Tiefsee. Der Film von Miles Barton, Orla Doherty, Wild Ridgeon, John Ruthven und Jonathan Smith (deutsche Bearbeitung: Sabine Aßmann) gewährt Einblicke in jene fremden Lebenswelten des Ozeans, in denen der Mensch nur Besucher auf Zeit sein kann. Und doch könnte sich auf dem Grund des Ozeans der Ort verbergen, an dem das Leben auf unserem Planeten einst entstanden ist.

Der gewaltige Lebensraum Ozean mit seiner ungeheuren Vielfalt birgt auch heute noch zahllose Geheimnisse. Die Dokumentation „Unser Blauer Planet“ nimmt die Zuseher/innen mit auf eine spannende Reise zu den am wenigsten erforschten Orten unseres Planeten – über und unter der Meeresoberfläche. Die farbenprächtige Welt der tropischen Korallenriffe mit ihren schillernden tierischen Bewohnern wird ebenso unter die Lupe genommen wie etwa schroffe Küstenregionen im Südatlantik. Junge Meeresschildkröten werden auf ihrem Weg durch den Ozean begleitet, diese Reise fördert zutage, wo der Schildkrötennachwuchs vermutlich seine ersten Jahre verbringt. Mindestens genauso aufregend ist die Paarung der tonnenschweren See-Elefanten oder die ausgeklügelte Jagd einer Gruppe junger Seelöwen auf Gelbflossen-Thunfische. Die Kamera lässt das TV-Publikum auch an der letzten Reise eines toten Wals teilhaben, dessen Kadaver für eine Vielzahl an Meeresbewohnern zur Lebensgrundlage wird. Schließlich führen die Aufnahmen bis auf den Meeresgrund, der nur auf den ersten Blick lebensfeindlich und öde wirken mag. Aus der Nähe betrachtet zeigen sich hier ganz unvermittelt farbenprächtige Korallengärten, die einen größeren Artenreichtum beherbergen als ihre Verwandten in den lichtdurchfluteten tropischen Meeren. Doch die Tiefsee verbirgt noch weit größere Geheimnisse – so könnte einst vor rund vier Milliarden Jahren das Leben auf der Erde hier seinen Ausgang genommen haben.

Auf der Suche nach Leben haben die Kameras der BBC-Teams auch Hydrothermalquellen am Grund des Ozeans besucht, die bizarre Formen gebildet haben. Die weißen Türme des „Lost City“ getauften Lebensraums sind alles andere als verlassen. Tatsächlich lebt selbst hier unter den extremen Bedingungen der Tiefsee eine Vielzahl an Bakterien und andere Mikroorganismen. Und durch chemische Reaktionen entstehen spontan Kohlenwasserstoffe, die Grundbausteine allen Lebens auf der Erde. Viele Wissenschafter/innen glauben daher, dass an Orten wie „Lost City“ das Leben auf der Erde einst begonnen hat.

Hinter der zweiteiligen Dokumentation verbirgt sich ein gewaltiger Produktionsaufwand: Die Filmcrew hat über einen Zeitraum von mehr als vier Jahren 125 Expeditionen in 39 Länder unternommen. Bei geschätzten 4.000 Tauchgängen entstanden unter anderem rund 6.000 Stunden an Unterwasserfilmaufnahmen. Das Ergebnis sind packende Bilder und außergewöhnliche Beobachtungen. Für die musikalische Untermalung der Dokumentation zeichnet unter anderem Oscar-Preisträger Hans Zimmer verantwortlich.

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