LR Königsberger-Ludwig: NichtraucherInnenschutz ist Jugendschutz!

Am 12. August wird jährlich der internationale Tag der Jugend gefeiert

St. Pölten (OTS) - Aus Anlass des morgigen internationalen Tags der Jugend hält NÖ Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig fest, dass NichtraucherInnenschutz auch Jugendschutz sei. „Wir wissen, dass 31 Prozent der Jugendlichen in Niederösterreich rauchen. Zudem hat die 1. NÖ Raucherstudie aufgedeckt, dass immer früher geraucht wird und das durchschnittliche Erstkonsumalter bei rund 12 Jahren liegt. Trotzdem kippte die Bundesregierung das Nichtrauchergesetz und verschleppte dadurch Bemühungen, jungen Menschen eine rauchfreie Zukunft zu geben“, übt Königsberger-Ludwig Kritik.

„Tabakkonsum ist für mehr als 40 Krankheiten ursächlich. Zudem sterben täglich zwei bis drei Personen an den Folgen des Passivrauchs“, betont Königsberger-Ludwig. In diesem Zusammenhang ist es deshalb für die Gesundheitspolitikerin besonders verwerflich, dass zuletzt das generelle Rauchverbot in Lokalen gestoppt wurde. „Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass Lehrlinge in der Gastronomie wider besseres Wissens tagtäglich dem blauen Dunst ausgeliefert werden“, so Königsberger-Ludwig.

Gesundheitsprävention dürfe keine leere Worthülse bleiben, so Königsberger-Ludwig, die Gesundheitsministerin sei deswegen gefordert: „Es ist nicht hinzunehmen, dass Lehrlinge, die sich für einen Beruf in der Gastronomie entscheiden, gesundheitsschädlichem Passivrauch ausgesetzt sind. Das ist verantwortungslos den Jugendlichen gegenüber und völlig unverständlich.“

Für Königsberger-Ludwig muss der Jugendschutz ohne Frage in allen Lebensbereichen gewährleistet sein, insbesondere am Arbeitsplatz bzw. Ausbildungsplatz. Denn wenige hätten die Wahlfreiheit und könnten auf eine Ausbildungsstelle in der Gastronomie verzichten. "Ich appelliere an Ministerin Hartinger-Klein, endlich für Rahmenbedingungen zu sorgen, die Jugendliche vor Gesundheitsrisiken schützen. Auch Lehrlinge im Gastrobereich haben das Recht auf NichtraucherInnenschutz und damit auf einen gesunden Arbeitsplatz“, so Königsberger-Ludwig abschließend.

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