Hörl nach Nein zum Standortanwalt: Land offenbart grobe Argumentationsmängel

UVP-Verfahren: Tirol Spitzenreiter bei Verfahrensdauer

Wenn dieser mit dem Verweis auf zunehmende Bürokratie abgelehnt wird, dann müsste man auch den Landesumweltanwalt abschaffen.
Abg.z.NR Franz Hörl, Obmann des Tiroler Wirtschaftsbundes
Während in Tirol ein UVP-Verfahren ab dem Antrag durchschnittlich 26 Monate dauert, sind es im Rest Österreichs gerade einmal 16 Monate.
Abg.z.NR Franz Hörl, Obmann des Tiroler Wirtschaftsbundes

Innsbruck (OTS) - Franz Hörl, Obmann des Tiroler Wirtschaftsbundes, kann die Argumentation des Landes gegen die Schaffung eines Standortanwaltes nicht nachvollziehen. „Wenn dieser mit dem Verweis auf zunehmende Bürokratie abgelehnt wird, dann müsste man auch den Landesumweltanwalt abschaffen. Denn wenn die Parteienstellung für NGOs kommen sollte, wird es auch hier zu mehr Bürokratie kommen“, so Hörl mit Verweis auf die 53 (!) registrierten NGOs. „Wenn man jetzt schon von eingesparter Bürokratie spricht, dann wäre es auch an der Zeit, den Landesumweltanwalt einzusparen!“

Besonders in Tirol leiden Projektwerber ohnedies schon jetzt unter der langen Verfahrensdauer. „Wir haben die detailverliebteste Behörde ganz Österreichs. Während in Tirol ein UVP-Verfahren ab dem Antrag durchschnittlich 26 Monate dauert, sind es im Rest Österreichs gerade einmal 16 Monate. Hier gelte es anzusetzen, bevor man einen Standortanwalt wegen zu viel Bürokratie ablehnt“, so Hörl.

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