VP-Olischar/Trittner ad Gallitzinstraße: Grüner Richtungsschwenk erfreulich, jetzt müssen Taten folgen!

Grüner Richtungsschwenk ist Chance für umweltverträgliches Alternativkonzept der Bürgerinitiative Pro Wilhelminenberg2030

Wien (OTS) - „Bisher haben die Bezirks-Grünen die von Rot-Grün neu geplante Flächenumwidmung sowie die überdimensionierten Planungen für das Areal der Gallitzinstraße 8-16 entgegen der Einwände und Alternativvorschläge der Oppositionsparteien und der Bürgerinitiative stets mitgetragen. Nun haben sie offenbar endlich erkannt, dass die Planungen für das Areal untragbar sind und einen Richtungsschwenk vollzogen. Das ist erfreulich, doch jetzt müssen Taten folgen!“, so ÖVP Ottakring Obmann Stefan Trittner.

So wurden bisher stets mit den Stimmen von SPÖ und Grünen die Petition der Bürgerinitiative Pro Wilhelminenberg 2030 sowie alle Anträge der ÖVP, die auf ein verträgliches, ortsübliches Ausmaß der Verbauung abzielten, niedergestimmt. Außerdem wurde von der rotgrünen Mehrheit das Alternativkonzept "Garten Liebhartstal - die Quelle Ottakrings" der Bürgerinitiative bisher abgelehnt. Dieses Konzept sieht eine ortsübliche, lockere Bebauung und den Erhalt großer Grünflächen sowie Gemeinschaftsgärten, einen Naturlehrpfad, Spielplätze und damit eine Aufwertung des Grätzels vor.

Nun gibt es erfreulicher Weise ein Umdenken seitens der Grünen. So heißt es in einem offiziellen Statement der Grünen Ottakrings gegenüber der Bürgerinitiative Pro Wilhelminenberg 2030, dass noch fundamentale Fragen der Planungsgrundlagen offen seien. Damit scheint das überdimensionierte Projekt der SPÖ keine Mehrheit im Bezirk mehr zu haben, die Türen sind offen für das umweltfreundliche Alternativkonzept "Garten Liebhartstal - die Quelle Ottakrings".

ÖVP Ottakring Obmann Stefan Trittner dazu: "Das Umdenken der Grünen ist erfreulich und Resultat eines langen, harten Diskurses. Offenbar zeigen die Unterschriften von mehr als 4.000 Bürgerinnen und Bürgern sowie die Argumente, die wir in der Bezirksvertretung vorgebracht haben, nun Wirkung. Im Sinne der Sache wäre es äußerst positiv, wenn die Grünen hier nun ebenfalls beginnen, bei den Planungen Umweltkriterien wie Bodenversiegelung, Mikroklima, Rückzugsmöglichkeiten für Wildtiere und die Lebensqualität für die Anrainerinnen und Anrainer am Wilhelminenberg zu berücksichtigen. Das Konzept der Bürgerinitiative berücksichtigt alle diese Kriterien, ist ortsüblich dimensioniert und könnte mit einem Mix aus sozialem und freifinanzierten Wohnbau ein echtes Leuchtturmprojekt für unseren Bezirk werden. Die Grünen haben den Richtungsschwenk angekündigt, jetzt werden wir sie an ihren Taten messen."

ÖVP Wien Klubobfrau und Planungssprecherin Elisabeth Olischar: „Leider sehen wir anhand von vielen Beispielen in der Stadt, dass Rot-Grün Flächenwidmungen im eigenen Interesse abwickelt. Dabei bleiben nachhaltige und entsprechend des Gebietes dimensionierte Flächenwidmungen und Bauvorhaben oftmals auf der Strecke. Bei dem betreffenden Areal ist das ebenfalls der Fall, darüber hinaus wird der Bürgerwille einfach ignoriert. An allen Ecken und Enden herrscht Kurzsichtigkeit und Bevormundung durch die rot-grüne Stadtregierung. Das vorgelegte Alternativkonzept ist die beste Lösung für alle Seiten, hier muss eingelenkt werden.“

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