Wölbitsch: Wien als Landwirtschaftsstandort aufwerten

Der Stadtrat mit dem Stadtrad bei „Gugumuck“ – ÖVP Wien fordert mehr Wertschätzung der Stadt für Wiener Landwirtschaft

Wien (OTS) - „Der Gugumuck Hof zeigt, wie aus einem alten Betrieb ein innovativer Standort für Wiener Landwirtschaft entstehen kann. Neue Konzepte sind wesentlich, um Wien als Landwirtschaftsstandort aufzuwerten. Die ÖVP Wien will innovative und kreative Betriebe wie den Gugumuck Hof unterstützen“, so Stadtrat Markus Wölbitsch im Rahmen seiner Stadtrad-Tour beim Wiener Landwirtschaftsbetrieb Gugumuck, der Wiener Schnecken Manufaktur. Hier wird die alte Tradition der Wiener Weinbergschnecken wiederbelebt. „Betriebe wie Gugumuck unterstreichen die Vielfalt der Stadt Wien. Es braucht mehr Bewusstsein dafür, dass diese Stadt einzigartige kulinarische Spezialitäten zu bieten hat, die oft in Vergessenheit geraten. Die Wiener Bäuerinnen und Bauern leisten einen großartigen Beitrag zur Selbstversorgung unserer Stadt und verdienen mehr Präsenz in der Lebensmittelindustrie und Wiener Gastronomie“, so der ÖVP-Stadtrat. „In Wien benötigen wir mehr Anreize, um Landwirtinnen und Landwirten ein Leben durch die urbane Landwirtschaft zu ermöglichen.“

Ressourcenschonende Bewirtschaftung, Regionalität und Autarkie spielen in der heutigen Zeit eine immer wichtigere Rolle in der Landwirtschaft. „Gugumuck stellt ein einst traditionelles Produkt mit umwelt- und klimaschonenden Methoden her und leistet einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit, die nicht im Widerspruch zum Genuss steht“, so Markus Wölbitsch. Nicht nur die alte Tradition der Wiener Weinbergschnecken wird wiederbelebt: Mit dem Programm „Schule am Bauernhof“ bringt Andreas Gugumuck jungen Menschen den Umgang mit Bewirtschaftung der Natur näher. Außerdem zeigt er, wie vielfältig Schnecken zum Einsatz kommen können, zum Beispiel in der Kosmetik. „Solche Aktivitäten tragen erheblich zur Bildung und zum Traditionsbewusstsein der jungen Wienerinnen und Wiener bei“, zeigt sich der Stadtrat begeistert.

„Wien braucht innovative und kreative Köpfe wie Andreas Gugumuck, die mit Herz und Seele bei ihrer Arbeit sind und es schaffen, regionale Nachhaltigkeit mit Genuss zu verbinden. Um ihn und andere Wiener Landwirtinnen und Landwirte zu unterstützen, sollte die rot-grüne Stadtregierung nicht nur finanzielle und bürokratische Erleichterungen einführen, sondern auch ihre Leistungen auf internationalem Parkett hervorheben“, so Markus Wölbitsch. „Die Stadt Wien soll die Anliegen der Landwirtschaft wieder mehr in ihren politischen Fokus rücken. In der Stadtplanung brauchen wir Weichenstellungen, damit die Landwirtschaft sich besser entfalten kann und nicht weiter zurückgedrängt wird.“

Das Wichtigste ist der Erhalt der landwirtschaftlichen Flächen. Dazu fordert die ÖVP Wien eine Flächenwidmungspraxis, die nicht mehr darauf abzielt, landwirtschaftliche Flächen so umzuwidmen, dass deren Nutzung erschwert wird. Daher sollen mehr L-Widmungen und nur mehr in Ausnahmefällen SWW-L Widmungen erfolgen. L-Widmungen (Landwirtschaftliche Flächen) erleichtern die landwirtschaftliche Nutzung, SWW-L-Widmungen (Schutzgebiet Wald und Wiesengürtel) erschweren die landwirtschaftliche Bewirtschaftung. „Wir fordern von Rot-Grün die Sicherstellung von ausreichenden landwirtschaftlichen Flächen durch entsprechende Widmungen“, erklärt Markus Wölbitsch abschließend.


Fotos zum Besuch finden Sie zum Download hier.

Das Video zum Besuch bei Gugumuck im Rahmen der Stadtrad-Tour finden Sie hier.


Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Michael Ulrich
Leitung Kommunikation
+43 650 6807609
michael.ulrich@wien.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001