„Bewusst gesund“ am 11. August: Stressfraktur – falsches Lauftraining schadet den Knochen

Außerdem: Sommerserie Trenddiäten im Check – Paleodiät

Wien (OTS) - Christine Reiler präsentiert das ORF-Gesundheitsmagazin „Bewusst gesund“ am Samstag, dem 11. August 2018, um 17.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Stressfraktur – falsches Lauftraining schadet den Knochen

Viele Hobbyläufer haben als großes Ziel, einmal bei einem Marathon mitzulaufen. Dafür trainieren sie hart, mehrmals die Woche und oft auch unter Schmerzen. Neben Muskelkater oder Gelenkproblemen kann zu intensives Training auch die Knochen belasten. Es gibt Knochenbrüche, die nicht durch Gewalt von außen auftreten, sondern durch eine Überlastung des Knochens über einen längeren Zeitraum. Sie heißen je nach Ausprägung Knochenmarksödem, Ermüdungsbruch oder Stressfraktur. Wie sich Knochen unter starker Belastung verändert können, hat die Wiener Internistin und Osteoporose-Expertin Afrodite Zendeli in einer wissenschaftlichen Studie untersucht und die mikroskopischen Struktur von jungen Sportlern und Rekruten im Vergleich zu gesunden Testpersonen verglichen. Gestaltung: Sylvia Unterdorfer.

Weizenunverträglichkeit – immer mehr Betroffene

Weizen zählt neben Reis zu den wichtigsten Getreidesorten. Weltweit wird immer mehr Weizen angebaut und durch neue Hochleistungssorten steigen parallel auch die Erträge. Allerdings scheinen auch immer mehr Menschen Probleme mit Weizen zu haben und ihn nicht gut zu vertragen. Zum einen werden Getreidesorten mit hohem Anteil an Klebereiweiß, dem Gluten, von der Brotindustrie bevorzugt, diese führen aber zu Problemen in der menschlichen Darmschleimhaut. Der Glutengehalt von Weizen hat sich in den vergangenen 50 Jahren durch Züchtung von fünf auf 50 Prozent verzehnfacht – im gleichen Zeitraum hat sich die Zahl der Zöliakie-Betroffenen etwa verfünffacht. Aber auch Spritzmittel, die den Weizen vor Schädlingsbefall schützen sollen, können zu gesundheitlichen Problemen führen. Gestaltung:
Christian Kugler.

Gesunde Luft – Durchatmen im Heilstollen

Rund 500.000 Menschen in Österreich sind von Asthma bronchiale betroffen, darunter besonders viele Kinder. Die typischen Hustenanfälle und die damit verbundene Atemnot stellen sogar die häufigste chronische Erkrankung im Kindes- und Jugendalter dar. Ob jung oder alt: Um die Abhängigkeit von Medikamenten zu reduzieren, empfiehlt die WHO, vor allem die typischen Auslöser für allergisches Asthma – z. B. häusliche Allergene, Luftschadstoffe, Pollen – zu meiden. Da das im zunehmend umweltbelasteten Alltag schwer möglich ist, erleben die Höhlen- bzw. Heilstollentherapien eine Renaissance. Denn die Luft im Stollen enthält keinerlei Pollen oder Pilzsporen und ist somit absolut allergenfrei. Gestaltung: Andi Leitner.

„Bewusst gesund“-Sommerserie: Sommerdiäten im Check – Paleodiät

In den Sommerausgaben von „Bewusst gesund – Das Magazin“ nimmt Internist und Gastroenterologe Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn populäre Diäten und ihre Versprechungen kritisch unter die Lupe. Paleo- oder Steinzeitdiät setzt sich ausschließlich aus Nahrungsmitteln zusammen, von denen vermutet wird, dass sie bereits in der Steinzeit verfügbar waren. Der Hauptteil der Nahrung besteht aus Früchten, Gemüsen, Nüssen und Pilzen, also dem, was die Menschen vor mehr als 20.000 Jahren gesammelt haben dürften, aber auch Fleisch und Fisch. Dabei sollte man aber bedanken, dass die Jagd sehr schwierig war und Fleisch sicher nicht jeden Tag auf dem Speiseplan gestanden ist. Da es in der Steinzeit noch keinen Ackerbau gegeben hat, wird auf Getreide und Pflanzenöle genauso verzichtet wie auf Alkohol und Fertiggerichte. Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn erklärt die Vor- und Nachteile der Paleo- oder Steinzeitdiät.

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