Drozda: Attacken auf Ambros und Fendrich sind Tiefpunkt des FPÖ-Umgangs mit Kunst und kritischen Künstlern

„FPÖ prinzipiell unfähig mit Kritik umzugehen“

Wien (OTS/SK) - „Aufgabe der Kunst und von KünstlerInnen war es seit jeher und ist es, die Gesellschaft zu reflektieren und kritisch zu hinterfragen. Dass die FPÖ damit prinzipiell nicht umgehen kann, ist evident und verweist auf eine problematische einschlägige Tradition“, so SPÖ-Kultursprecher Thomas Drozda am Mittwoch. „Die jüngsten Beschimpfungen und Attacken gegen die Musiker Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich sind ein weiterer trauriger Tiefpunkt und strikt zurückzuweisen“, sagt Drozda und verweist auf ein diesbezügliches „System“ bei der FPÖ - angefangen bei den künstlerfeindlichen FPÖ-Plakatslogans der 90er Jahre bis zu jüngsten Klagsdrohungen etwa gegen den Kärntner Autor Josef Winkler oder versuchte Zensur und angedrohter Subventionsentzug bei den Nestroy-Spielen Schwechat. ****

„Dass diese Angriffe auch nicht vor den bekanntesten österreichischen KünstlerInnen halt machen, sollte uns allen zu denken geben und zeigt die mangelnde Fähigkeit in der FPÖ, mit Kritik und der Freiheit der Kunst umzugehen“, so der SPÖ-Kultursprecher. Auch in diesem Falle sollte es eigentlich selbstverständlich sein, dass Bundeskanzler Kurz und Kulturminister Blümel sich mit klaren Worten vor die angegriffenen KünstlerInnen stellen“, fordert Drozda, der sich aber diesbezüglich „keinen Illusionen hingibt“. (Schluss) up/ah/mp

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