Rücktritt von fondsgebundenen Lebensversicherungen

Die Zeit drängt für Geschädigte

Feldkirch (OTS) - Seit einigen Wochen spielen Versicherungen bei tausenden Geschädigten fondsgebundener Lebensversicherungen nur mehr auf Zeit. Sie sind nicht mehr vergleichsbereit und brechen Vergleichsverhandlungen, die bereits auf gutem Wege waren, sogar ab. Warum? 
Die Versicherungen warten auf die Gesetzesnovelle, die Geschädigte ab 1.1.2019 massiv benachteiligt.

Die „Rolle rückwärts“ der Versicherungen

Tausende Geschädigte klagten in den letzten beiden Jahren mit Hilfe des VKI und Prozessfinanzierungsgesellschaften wie der EAS – Erste Allgemeine Schadenshilfe AG – von Versicherungen Schadensersatz ein. Oft wurden auch relativ rasch Vergleiche erzielt, da eine schnelle Lösung auch im Sinne der Versicherung liegt. 

Die von der Versicherungswirtschaft herbeigesehnte Gesetzesänderung, die ab 1.1.2019 in Kraft tritt, hat die Situation jedoch gänzlich verändert. Ab diesem Zeitpunkt sollen Geschädigte nur noch höchstens ein Jahr nach Vertragsabschluss ihre eingezahlten Prämien zurückbekommen – und das ohne Zinsen. Ab dem zweiten Jahr stünden Geschädigten dann nur noch der Rückkaufswert (meist 20 bis 40 Prozent unter den eingezahlten Prämien) zu. 

Ein Geschenk für alle Versicherungen – und was machen diese nun bei den anstehenden Vergleichen mit Geschädigten? Dasselbe, was jeder routinierte Fußballer bei einer 1:0 Führung in der 89. Minute macht: Zeit schinden! 

Seit einigen Wochen sind Versicherungen überhaupt nicht mehr vergleichsbereit und rudern sogar zurück. Prozesse werden vermieden oder sogar abgebrochen. Warum? Sie denken sich, dass sie ab 1.1.2019 fein aus dem Schneider sind. 

Jetzt trennt sich bei den Prozessfinanzierern die Spreu vom Weizen 

Seit nun mehr als zweieinhalb Jahren erkämpft die EAS die besten Vergleiche für Versicherungsgeschädigte. Die Zahlen stehen für sich: 

  • Mehr als 10.000 Geschädigte vertrauen auf die EAS und ihre Anwälte. 
  • 400 Klagen wurden bereits erfolgreich abgewickelt. Für alle Geschädigten in diesen Fällen wurden gute Vergleiche erzielt: Alles, was geklagt wurde, wurde gewonnen oder mit einem Vergleich abgeschlossen.
  • Der Streitwert der von der EAS bearbeiteten Fälle liegt durchschnittlich zwischen 5.000 und 15.000€.
  • Die Rückforderungen der EAS-Rechtsanwälte für die Geschädigten werden zusätzlich mit 4% verzinst, infolge der Kapitalertragssteuer kommt dies einem Sparbuch mit einer Verzinsung von 5,33% gleich.
  • Weitere 1.000 Fälle liegen bereits am Tisch der EAS und ihrer Anwälte. Diese schließen praktisch alle in Österreich tätigen Versicherungen ein.

Kündigen, bevor es zu spät ist

Vor dem Hintergrund des mit 1.1.2019 in Kraft tretenden Gesetzes: Die Zeit drängt!

Die EAS ruft zusätzlich die Millionen Geschädigte, die bislang noch keine Hilfe gesucht haben, dazu auf, sich bei ihren Maklern, Anwälten oder Prozessfinanzierungsgesellschaften zu melden. 

Die EAS und ihre Anwälte erhöhen jetzt den Druck auf die Versicherungen, um diese zur Rechenschaft zu ziehen: 

  • Es gibt keine Sammelklagen, sondern es muss einzeln geklagt werden.
  • Vergleiche sind nur mehr erreichbar, wenn geklagt wird – Klageentwürfe reichen nicht mehr.
  • Je mehr Klagen eingehen, desto höher ist der Druck auf die Versicherungen.
  • Darum bringen die Anwälte der EAS pro Tag mindestens 15 Klagen gegen Versicherungen ein.

Und hier trennt sich unter den Prozessfinanzierern die Spreu vom Weizen: 

In dieser zugespitzten Situation braucht es Know-how, Erfahrung und vor allem Ressourcen – sowohl zeitlich, personell als auch monetär –, um sämtliche Prozesse vorzufinanzieren und die Versicherungen damit aus der Reserve zu locken.

Die erfahrenen Anwälte der EAS prüfen und beurteilen die Versicherungsunterlagen der Geschädigten kostenlos: www.schadenshilfe.com , www.lebensversicherung-kündigen.at

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Rückfragen & Kontakt:

Erste Allgemeine Schadenshilfe
+423 377 1700
office@schadenshilfe.com
http://www.schadenshilfe.com/

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