NEOS diskutieren mit Bürgerinnen und Bürgern die Zukunftsfragen Europas

Claudia Gamon: „Werden im Dialog jene Themen behandeln, die die Regierung derzeit sträflich vernachlässigt.“

Wien (OTS) - Im zweiten Monat der EU-Ratspräsidentschaft Österreichs laden NEOS ab heute Bürgerinnen und Bürger dazu ein, über zentrale Zukunftsthemen in Europa zu diskutieren. Unterstützt von der pinken Bildungsakademie, dem NEOS Lab, können alle Bürger_innen online ihre Ideen und Vorschläge zu den Themen Klimaschutz, Digitalisierung und der Weiterentwicklung der Union einbringen.

Die Aktion sei ein „bewusster Kontrapunkt zu den folkloristischen Marketing-Aktionen, mit denen ÖVP und FPÖ die Bürger derzeit abspeisen“, erklärt NEOS-Nationalratsabgeordnete und Europasprecherin Claudia Gamon. „Es geht uns vor allem darum, jene Themen inhaltlich zu behandeln, die viele Menschen beschäftigen, auf Grund der populistischen Verengung aber von der Regierung derzeit sträflich vernachlässigt werden.“

Auf einer eigenen Online-Plattform unter der Adresse neos.insights.us können die Nutzerinnen und Nutzer anonym ihre Gedanken, Vorstellungen und Konzepte zur Diskussion stellen. „Ehrliche Partizipation bedeutet für NEOS mehr als bloße ‚Ja-Nein‘-Fragen zu stellen. Die Bürgerinnen und Bürger verdienen, ausführlich gehört zu werden“, so Gamon. Die Ergebnisse sollen im Herbst die parlamentarische Arbeit der pinken Bürgerbewegung in Österreich und Europa mitprägen.

Über 3.500 Bürger wollten schon „über Europa reden“

Schon im Frühjahr hatte der NEOS-Parlamentsklub mit einer der größten Fragebogen-Aktionen zu Europa in Österreich die Anliegen und Wünsche der Österreicherinnen und Österreicher gesammelt. Nach dem Vorbild der französischen Bewegung von Präsident Emanuel Macron hatten rund 3.500 Interessierte ihre Antworten unter dem Motto „Europa – red’ ma drüber“ abgegeben.

Als wichtigste Aufgaben der Europäischen Union wurden dabei ein Steuersystem, das auch Großkonzerne in die Pflicht nimmt, der gemeinsame Kampf gegen den Klimawandel sowie Forschung und Innovation genannt. Eine Vertiefung der EU hin zu einem Modell „Vereinigte Staaten von Europa“ löste bei gut zwei Drittel der Befragten ein sehr gutes oder gutes Gefühl aus.

Für NEOS-Europasprecherin Gamon bestätigt sich damit der Eindruck: „Viele Österreicherinnen und Österreicher sind mit ihrer Sicht auf Europa und die zentralen Fragen deutlich weiter und visionärer als die in ihren nationalen Grenzen gefangenen Politiker.“

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