Tobias Hofstätter neuer Bundesobmann der Schülerunion Österreich

Neo-Bundesobmann konnte 81,19% der Stimmen erreichen.

Kufstein (OTS) - Am alljährlich stattfindenden Bundestag der Schülerunion Österreich wurde der Wiener Tobias Hofstätter mit überwältigender Mehrheit zum Bundesobmann gewählt und folgt damit auf Sebastian Ratz. Neben der Forderung nach verstärkter politischer Bildung im Unterricht, will der Neo-Bundesobmann auch verpflichtende Lehrerfeedback in Österreichs Schulen ankommen lassen.

"Jetzt ist die Zeit gekommen, einen weiteren großen Schritt in Richtung ideale Schule zu setzen. Wir werden hart dafür eintreten, dass das 360-Grad-Lehrerfeedback unseren Vorstellungen entsprechend umgesetzt wird und werden weiterhin mit vielen Gesprächen und Aktionismus auf stärkere politische Bildung im Unterricht pochen. Wir werden zeigen, dass die Schülerunion ein professioneller und ehrlicher Verein ist, der sich mit Herzblut für Österreichs Schülerinnen und Schüler stark macht," so der frisch gewählte Bundesobman in seiner Antrittsrede.

Tobias Hofstätter setzt auf mehrere Schwerpunktbereiche, auf die er seinen Fokus in der Arbeit nächstes Jahr legen will: "Wir sind diejenigen, die wirklich wissen, wie es in den Klassenzimmern Österreichs aussieht. Wir sollten aus diesem Grund auch diejenigen sein,die diese Klassenzimmer aktiv mitgestalten. Wir als Schülerunion haben eine klare Meinung und ich werde dafür sorgen, dass mutig vorangegangen wird und diese Meinung bei den
Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern Österreichs ankommt. Zusätzlich dazu ist es mir ein besonderes Anliegen, verstärkt auf die Berufsschulen einzugehen, denn die Lehre ist für uns ein Standbein, professionelle Fachkräfte ausbilden zu können. Deshalb ist
es unabdinglich, die Lehre in Österreich aufzuwerten."

Tobias Hofstätter kandidierte bereits im Alter von 14 Jahren für die Schülervertretung. Nach einem Auslandsjahr in den USA wurde er Obmann der Regionalgruppe Süd der Schülerunion Wien und war damit für ein Viertel aller Schülerinnen und Schüler Wiens zuständig. Im Jahr darauf war er im Landesvorstand Wien als Pressereferent aktiv. Diese Aufgabe konnte anschließend im Jahr 2017/18 im Bundesvorstand der Schülerunion weiterführen.

"Trotz aller Fortschritte im vergangenen Jahr gibt es noch eine Menge Möglichkeiten, die Schulen Österreichs weiterzuentwickeln. Mit Tobias und seinem Team werden mit Sicherheit einige dieser Möglichkeiten genutzt werden", so der scheidende Bundesobmann Sebastian Ratz.

Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte Schülerorganisation Österreichs. Sie baut auf den drei Säulen "Aktion – Service – Vertretung" auf. Durch ihr vielfältiges Serviceangebot gilt sie als wichtige Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler. Darüber
hinaus bringt sie ihre Forderungen in der Bundesschülervertretung (BSV) ein, in der sie in diesem Schuljahr 21 von 29 Mandaten und den Bundesschulsprecher stellt.

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