Team Österreich-App: Helfen mit dem Smartphone – die Premiere ist gelungen

Der erste Online-Einsatz des Team Österreich zeigt viel Potenzial für die Zukunft

Wien (OTS) - Zum allerersten Mal hat das Team Österreich geholfen, ohne dabei das Haus zu verlassen. Den Team-Mitgliedern der Hilfsplattform von Ö3 und dem Roten Kreuz wurden online verschiedene Aufgaben gestellt, die die Folgen der Hitzewelle für ihre Umgebung erträglicher machen können. Helfen über das Smartphone – möglich macht das die neue Team Österreich-App und die Einsatz-Premiere ist gelungen.

Die Ausgangslage

Da durch die anhaltend hohen Temperaturen vor allem ältere und chronisch kranke Menschen sehr belastet sind, hat das Team Österreich alle aktiviert, die in der App „Online helfen" angeklickt haben. Die Aufgaben: Innenraumtemperaturen im Wohnhaus messen und dadurch eine für Rettungskräfte wichtige „Hitzelandkarte“ erstellen, kühle und öffentlich zugängliche Orte in der unmittelbaren Umgebung in eine Online-Karte eintragen und im Bedarfsfall Eltern, Großeltern oder Nachbarn – ausgestattet mit einer speziellen Information vom Team Österreich – auf die Wichtigkeit einer „Hitzekarenz" aufmerksam machen. „Hitzekarenz“ bedeutet, sich zumindest drei Stunden an einem Ort mit einer Temperatur unter 25 Grad aufzuhalten und damit dem Körper die Möglichkeit zur Regeneration zu geben.

Die Bilanz

529 Einträge in der „Hitzelandkarte“ vermitteln einen Eindruck, wie heiß es in den Innenräumen im ganzen Land ist – Informationen wie diese werden in Zukunft bedeutend für die Einsatzplanung der Rettungskräfte sein. Außerdem haben die Online-Helfer/innen eine „Liste der kühlen Orte“ mit fast 300 Einträgen erstellt und von Minute zu Minute werden es mehr: Angezeigt werden kühle Orte wie Kirchen, klimatisierte Einkaufszentren, Büchereien, Pfarrämter oder schattige Parks mit Trinkwasser – also Aufgabe erfüllt. Beeindruckend ist auch, dass die Team Österreich-Mitglieder mehr als 1.000 Menschen gezielt auf die Wichtigkeit einer Hitzekarenz für den Organismus angesprochen und mit Informationen versorgt haben. Und das kann wirklich Leben retten.

Der Ausblick

Es hat sich also gezeigt, dass die Online-Hilfe über die Team Österreich-App viele Leute quer übers Land erreicht, sehr schnell gut auswertbare Ergebnisse liefert – und eines ist klar: Je dichter das Netz an Online-Helfer/innen in Zukunft wird, desto besser und vielfältiger kann damit gearbeitet werden. Wer also in Zukunft so helfen will, ist herzlich willkommen im Team Österreich, kann sich die Team Österreich-App kostenlos runterladen und sich dann beim Team Österreich registrieren. Die App kann aber auch ohne Team Österreich-Mitglied zu werden ganz anonym genutzt werden – als Serviceplattform für die Vorbereitung auf und Warnung vor Krisensituationen.

Alle Informationen dazu auf oe3.orf.at

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