„dok.film: Mein Salzburg“ am 5. August

Danach „Alltagsgeschichte: In einer kleinen Konditorei“

Wien (OTS) - Anlässlich der Salzburger Festspiele widmet sich der „dok.film“ am Sonntag, dem 5. August 2018, um 21.50 Uhr in ORF 2 der Mozartstadt. In der 2015 entstandenen Produktion „Mein Salzburg“ präsentiert Regisseur Chico Klein die Salzachmetropole aus dem Blickwinkel der privaten Erinnerungen von vier prominenten Salzburgern: Die ehemalige Bundesministerin für auswärtige Angelegenheiten und spätere EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner, Architekt Wilhelm Holzbauer, Kammerschauspieler Branko Samarovski und Regisseur Reinhard Schwabenitzky führen durch das Salzburg ihrer Kindheit und Jugend. Anschließend an das Städteporträt zeigt ORF 2 wieder eine „Alltagsgeschichte“ von Elizabeth T. Spira: „In einer kleinen Konditorei“ um 22.55 Uhr in ORF 2.

„dok.film: Mein Salzburg“ – 21.50 Uhr, ORF 2

Die außergewöhnlichen, sehr amüsanten Erzählungen der Protagonisten drehen sich um das Leben in einer Stadt, deren Schönheit und Ruhm offenbar ein Ansporn für die einst jungen Menschen war – aber auch darum, dass die Verwirklichung ihrer persönlichen Ziele alles andere als selbstverständlich war. Benita Waldner, deren Vater in Oberndorf als Dentist tätig war, fuhr täglich einen weiten Weg, um die höhere Schule besuchen zu können. Reinhard Schwabenitzky kam mit seiner Großmutter zum Itzlinger Hof, den er neben seiner Tätigkeit als Filmemacher jahrelang als Gaststätte und Hotel führte, und durfte gelegentlich als technischer Assistent bei den Festspielen arbeiten. Branko Samarovski, der aus Jugoslawien in ein Auffanglager nach Mondsee kam und seine frühe Kindheit dort verbrachte, begann in Salzburg mit einer Schlosserlehre seine Berufslaufbahn. Schließlich gelang es ihm, von der Elisabethbühne engagiert zu werden.
Wilhelm Holzbauer träumte von einer Karriere als Architekt, seitdem ihn die Festspielstiege von Clemens Holzmeister zutiefst beeindruckt hatte.
„Mein Salzburg“ ist eine Produktion der Felix Breisach Medienwerkstatt in Koproduktion mit dem ORF und wird auch auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Live-Stream bzw. nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand angeboten.

„Alltagsgeschichte: In einer kleinen Konditorei“ – 22.55 Uhr, ORF 2

In dieser 1997 entstandenen Ausgabe plaudert Elizabeth T. Spira – bei Kaffee und Mehlspeisen – mit Stammgästen. Dazu drehte sie mit Kameramann Peter Kasperak sowohl in noblen Tortentempeln der Innenstadt als auch in Konditoreien der Vorstadt.
Die Geschichten der Stammgäste sind so unterschiedlich wie die unzähligen Süßigkeiten, die in den Konditoreien angeboten werden. So begegnet Spira u. a. Witwe Paula und Witwer Franz, die einander ein Jahr davor in einer kleinen Konditorei kennengelernt haben. Es war Liebe auf den ersten Blick. Seit damals sind die beiden unzertrennlich. Frau Helene hingegen sucht keine Männerbekanntschaften: Sie hasst Sonnentage, Männer und Südländer. Sie liebt Regen, Friedhöfe, Grönländer und die Schwarzwälder-Kirschtorte. Süßigkeiten sind auch die Leidenschaft eines Steuerberaters, der seine Konditorei am Quellenplatz in Wien-Favoriten mehrmals täglich besucht. Das Problem dabei: Der Mehlspeisenliebhaber ist zuckerkrank. Frau Lene, 86 Jahre, hat lange Zeit in Paris gelebt. In ihrer Jugend hat sie Nostradamus gelesen und ist überzeugt, dass sich alle Prophezeiungen bisher bewahrheitet haben. Für das Jahr 2000 sagte Frau Lene damals, sich auf Nostradamus berufend, den Weltuntergang voraus. Sie hat vor, bis zu diesem verhängnisvollen Datum jeden Tag in ihre kleine Konditorei zu gehen.

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