• 01.08.2018, 11:23:16
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Preiner – Welterschöpfungstag: „Als hätten wir zwei Planeten Erde in Reserve“

SPÖ-Landwirtschaftssprecher: „Ab morgen verbrauchen wir mehr biologische Ressourcen, Acker- und Weideland, Fischgründe und Wald als in einem Jahr nachwachsen kann“

Utl.: SPÖ-Landwirtschaftssprecher: „Ab morgen verbrauchen wir mehr
biologische Ressourcen, Acker- und Weideland, Fischgründe und
Wald als in einem Jahr nachwachsen kann“ =

Wien (OTS/SK) - Zum heutigen internationalen Welterschöpfungstag
betont SPÖ-Landwirtschaftssprecher Erwin Preiner: „Wir tun so als
hätten wir zwei Planeten Erde in Reserve“, so Preiner am Freitag
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. „Der Welterschöpfungstag unseres
Planeten Erde fällt heuer auf den 1.8.2018. Ab morgen verbrauchen wir
mehr biologische Ressourcen, Acker- und Weideland, Fischgründe und
Wald als in einem Jahr nachwachsen kann“, zeigen sich der
SPÖ-Agrarsprecher Erwin Preiner und der burgenländische
Landtagsabgeordnete Kilian Brandstätter besorgt. ****

Maßgeblich entscheiden die Ernährungsgewohnheiten darüber, wie es um
unseren Planeten und unser Land bestellt ist: ob wir viel oder wenig
Fleisch essen, ob wir BIO und regional konsumieren oder nur nach
Preis entscheiden; jede dieser Entscheidungen wirkt sich direkt auf
unsere Lebensgrundlagen aus. „Ein weiterer, entscheidender Grund, die
nachhaltige und biologische Landwirtschaft zu fördern und den
schonenden Umgang mit Ressourcen einzufordern. Wir sind den nächsten
Generationen verpflichtet“, so Preiner.

Mit weniger Energie und knapper werdenden natürlichen Ressourcen wie
Wasser und Böden muss die Landwirtschaft im Jahr 2050 ca. zehn
Milliarden Menschen weltweit ernähren, und soll Energiepflanzen und
Biomasse für die Chemieindustrie erzeugen. Gleichzeitig müssen die
Umweltbelastungen aus der Landwirtschaft deutlich verringert werden,
damit sie nicht ihre eigenen ökologischen Grundlagen zerstört. „Dies
kann nur gelingen, wenn die Landwirtschaft der Zukunft in die
natürlichen ökologischen Systeme eingebunden wird; nur eine solche
nachhaltige Landwirtschaft kann den Konsumenten qualitativ
hochwertige Lebensmittel, den Bauern das Auskommen mit dem Einkommen
sichern“, so Preiner.

Die aktuelle Umweltbelastung ist so stark und verbraucht so viele
Ressourcen, dass wir 1,7 Planeten für die Produktion und Regeneration
benötigen würden. Reisen wir mit dem Flugzeug, dem Auto oder der
Bahn, hoher Fleischkonsum, Überfischung, Abholzung – all diese Dinge
schaden der Erde massiv. Immer mehr Konsumenten bedeuten, dass der
Welterschöpfungstag immer weiter im Jahr nach vorne rückt. Aktuelle
Zahlen belegen: Würden weltweit alle Menschen so leben, wie wir
Österreicher, wären 3,3 Erden notwendig und der Welterschöpfungstag
fiele bereits auf den 13. April!

„Die Produktion des Lebensmittels Fleisch hat erhebliche Auswirkungen
auf unsere Umwelt. Der Einsatz GVO-freier Futtermittel, artgerechte
Tierhaltung, kurze Transportwege von Tieren und Fleisch sind nun mal
Qualitätskriterien der heimischen Fleischproduktion, Argumente für
die KonsumentInnen und Faktoren, um unsere Gesundheit, unsere Umwelt
und unser Klima wirksam zu schützen“, so Brandstätter. (Schluss) rm

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